24 May 2026, 02:29

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen – und steht für Militärprojekte bereit

Vonovia bietet seine Dienste der Bundeswehr an

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen – und steht für Militärprojekte bereit

Deutschlands größter Vermieter Vonovia plant den Bau von 3.000 neuen Wohnungen in diesem Jahr. Zudem steht das Unternehmen bereit, auf Anfrage der Regierung Militärwohnungen zu errichten. Vorstandsvorsitzender Rolf Buch betonte die Bedeutung besserer Wohnbedingungen für Zivilisten und Soldaten angesichts der steigenden Nachfrage.

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Vonovia arbeitet bereits seit Langem mit der Bundeswehr zusammen und hat in der Vergangenheit Bundesimmobilien übernommen, darunter auch Militärwohnungen. Buch unterstrich, dass angemessene Unterkünfte entscheidend für die Rekrutierung und Bindung von Soldaten seien. Da die Bundeswehr mindestens 260.000 aktive Dienstkräfte anstrebt, könnten Wohnungsengpässe eine Herausforderung darstellen.

Durch seine Erfahrung im Bau militärgerechter Wohnungen ist Vonovia ein starker Partner für künftige Projekte. Buch forderte zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Regierung, um den Wohnungsbedarf zu decken.

Jenseits von Militärwohnungen sieht Vonovia eine Belebung des Immobilienmarktes. Buch verwies auf die Bundesinitiative „Wohnungsbau-Turbo“ und die gesenkten KfW-Darlehenszinsen als positive Signale. Diese Maßnahmen könnten helfen, die Baukosten zu senken, die derzeit über 5.000 Euro pro Quadratmeter liegen. Damit Mieten bezahlbar bleiben, müssten die Kosten laut Buch jedoch unter 3.500 Euro pro Quadratmeter sinken.

Das Unternehmen verfügt über ausreichend Grundstücke, um bis zu 70.000 zusätzliche Wohnungen zu errichten. Buch zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Erholung des Sektors und nannte verbesserte Rahmenbedingungen als treibende Kraft.

Zu Vonovias Plänen gehören 3.000 neue Wohnungen in diesem Jahr, mit Potenzial für Tausende weitere. Sollte die Regierung Militärwohnungen anfordern, ist das Unternehmen bereit zu handeln. Geringere Baukosten und politische Unterstützung werden entscheiden, ob künftige Projekte für Zivilisten und Soldaten gleichermaßen bezahlbar bleiben.

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