Von Ponys in pinken Autos bis zu Hühnern im ICE: Deutschlands skurrilste Tiertouren
Susan auch SchlauchinBaby-Orang-Utan und Jahrhundert-Elefant - NRWs Tiere des Jahres 2025 - Von Ponys in pinken Autos bis zu Hühnern im ICE: Deutschlands skurrilste Tiertouren
Eine Woche voller ungewöhnlicher Tiergeschichten in Deutschland
Von einer kühnen Ponyfahrt in einem pinkfarbenen autohero bis zu einer Katze, die als blinder Passagier eine Hochgeschwindigkeitsfahrt überlebte – die Vorfälle der vergangenen Tage haben in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Währenddessen gab es in Zoos sowohl freudige Neuankömmlinge als auch traurige Abschiede zu verzeichnen.
In Alsdorf bei Aachen hielt die Polizei ein pinkfarbenes autohero an, in dem auf dem Beifahrersitz ein weißes Shetlandpony saß. Der Fahrer hatte das Tier mit einem Seil an einer Metallschlaufe festgebunden und behauptet, dies sei sicher. Die Beamten wiesen später darauf hin, dass das Pony bei einem Unfall mit nur 50 km/h mit der Wucht von 7,5 Tonnen nach vorne geschleudert würde.
Auf der S6-Bahn von Essen nach Köln entdeckte ein Lokführer drei Hühner, die sich im Erstklassabteil frei bewegten. Die Tiere, die auf Stroh saßen, blieben unbemerkt, bis der Zug seinen Endbahnhof in Köln-Worringen erreichte. Die Polizei ermittelte, fand jedoch keine Spur desjenigen, der die Hühner an Bord gebracht hatte.
In Hannover überlebte eine junge Katze eine erschreckende Reise – versteckt im radkasten eines Autos. Stundenlang war das Tier bei hoher Geschwindigkeit unterwegs, bis der Fahrer in Bochum ein leises Miauen hörte. Die Katze kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon.
Auch aus den Zoos gab es diese Woche Schlagzeilen: Der Kölner Zoo begrüßte Milumbe, ein Bonobo-Baby, das bei der Erstlingsmutter Malaika zur Welt kam. Der Zoo Krefeld eröffnete ein neues affenhaus, das den durch einen Brand vor fast sechs Jahren zerstörten Bau ersetzt. Doch es gab auch Abschiede: Der Zoo Gelsenkirchen musste sich von Antonia, einer 36-jährigen Eisbärin mit Zwergwuchs, verabschieden, die eingeschläfert werden musste. Der Duisburger Zoo trauerte um Irwin, einen 17-jährigen Koalabären – das älteste Männchen in europäischer Gefangenschaft.
Wuppertal erinnerte unterdessen an ein kurioses Jubiläum: Vor 75 Jahren sprang Tuffi, ein junger Zirkuselefant, von der Schwebebahn in den Wupperfluss hinunter. Der bizarre Vorfall wurde zur lokalen Legende.
Die Ereignisse zeigen einmal mehr, wie unberechenbar Tiere sein können – und welche Gefahren sie mitunter bestehen müssen. Zoos bleiben gefordert, Artenschutz und die natürliche Lebensspanne ihrer Bewohner in Einklang zu bringen. Die Behörden hingegen rätseln noch über einige der mysteriöseren Fälle – wie etwa die Hühner im Zug.