VoltaVia revolutioniert Baustellen mit elektrischen Baumaschinen in der DACH-Region
Karlheinz MiesVoltaVia revolutioniert Baustellen mit elektrischen Baumaschinen in der DACH-Region
VoltaVia: Elektro-Baumaschinen für die Baustellen der DACH-Region
Ein neues Projekt mit dem Namen VoltaVia arbeitet daran, elektrische Baumaschinen auf Baustellen in der DACH-Region einzuführen. Forscher und Industriepartner entwickeln gemeinsam praktische Lösungen, um dieselbetriebene Geräte zu ersetzen. Ziel des Umstiegs ist es, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz bei Großprojekten zu steigern.
Die auf zwei Jahre angelegte Initiative ist eine Kooperation zwischen dem PEM-Forschungsinstitut der RWTH Aachen und Zeppelin Rental. Ihr Ziel besteht darin, umsetzbare Elektrifizierungskonzepte für Baustellen zu erarbeiten. Ein zentrales Vorhaben ist ein 16 Kilometer langes Bauvorhaben, bei dem der Einsatz elektrischer Maschinen bis zu 960 Tonnen CO₂ einsparen könnte.
Für viele dieselbetriebene Baumaschinen gibt es bereits elektrische Alternativen – oder diese befinden sich in der Entwicklung. Besonders batteriebetriebene Modelle dürften den Markt in naher Zukunft dominieren. Diese Maschinen sind einfacher zu bedienen und erfordern weniger Wartung als ihre dieselbetriebenen Pendants.
Doch es gibt weiterhin Herausforderungen: Höhere Anschaffungskosten und eine noch unzureichende Ladeinfrastruktur bremsen die flächendeckende Einführung aus. Langfristig könnten wasserstoffbetriebene Lösungen an Bedeutung gewinnen, vor allem für große, leistungsstarke Geräte.
Im Rahmen des VoltaVia-Projekts werden reale Anwendungsfälle für elektrische Baumaschinen getestet und präsentiert. Bei Erfolg könnte dies den Ausstieg von Diesel auf Baustellen beschleunigen. Die Ergebnisse könnten zudem zukünftige Vorschriften und Branchenstandards in der Bauwirtschaft prägen.






