23 March 2026, 16:29

Viersener Schule stärkt Holocaust-Bildung mit Archivrecherchen und Stolpersteinen

Steingebäude mit einem Fenster und einer Holocaust-Gedenktafel mit Inschrift.

Viersener Schule stärkt Holocaust-Bildung mit Archivrecherchen und Stolpersteinen

Eine Schule in Viersen intensiviert ihr Engagement für die Holocaust-Bildung durch neue Projekte und Kooperationen. Lehrerin Corinne Flasshoff wird mit Schülern die Recherche in den Kreisarchiven leiten, während die Anne-Frank-Gesamtschule ihre Zusammenarbeit mit einem Erinnerungsverein für weitere drei Jahre verlängert. Gleichzeitig markieren die neuesten Stolperstein-Verlegungen in der Stadt einen weiteren Schritt zur Bewahrung der Erinnerung.

Der Verein zur Förderung der Erinnerungskultur (1933–1945) in Viersen hat seine Partnerschaft mit der Anne-Frank-Gesamtschule erneuert. Die dreijährige Verlängerung sichert die gemeinsame Arbeit in der Holocaust-Bildung. Im Rahmen der Kooperation wurden bereits Stolpersteine in Dülken verlegt; die nächsten sind für 2027 in der Viersener Innenstadt geplant.

An der Schule bereitet Lehrerin Corinne Flasshoff eine Projektgruppe auf einen Besuch im Kreisarchiv vor. Ziel ist es, den Schülern wissenschaftliche Recherchemethoden zu vermitteln und gleichzeitig die lokale Geschichte zu erkunden. Zudem plant sie, mit ihrer Klasse das Holocaust-Mahnmal an der Städtischen Realschule in der Nähe der St.-Joseph-Kirche zu besuchen.

Schulleiterin Ilka Werner unterstützt die Initiative "Reinigung der Stolpersteine" unter den Lehrkräften. Der Einsatz ist bewusst um den 9. November herum terminiert, ein bedeutendes Datum der Holocaust-Erinnerung. Die genaue Anzahl der im Rahmen der Schulpartnerschaft verlegten Stolpersteine steht noch nicht fest.

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Die erneuerte Partnerschaft und die neuen Forschungsprojekte werden die Holocaust-Bildung an Viersens Schulen lebendig halten. Schüler werden direkt mit Archiven und Mahnmalen arbeiten, während die Stolperstein-Verlegungen dafür sorgen, dass die öffentliche Erinnerung sichtbar bleibt. Die Initiativen zeigen die anhaltenden Bemühungen, jüngere Generationen mit dieser Geschichte zu verbinden.

Quelle