VfB Stuttgart gewinnt pünktlich – und die ARD jubelt mit
DFB-Pokal-Duell zwischen VfL Bochum und VfB Stuttgart endet pünktlich – eine Seltenheit im Fußball
Das heutige DFB-Pokal-Spiel zwischen dem VfL Bochum und dem VfB Stuttgart endete wie am Schnürchen – ein seltenes Phänomen im Fußball. Der Schiedsrichterpfiff ertönte exakt um 20:00 Uhr und ermöglichte ARD damit einen nahtlosen Übergang in die Tagesschau. Stuttgart sicherte sich mit einem souveränen 2:0-Sieg den Einzug in die nächste Runde, doch die pünktliche Spielzeit war das eigentliche Gesprächsthema.
In Bochums Ruhrstadion bestimmte der VfB von Anfang an das Geschehen und setzte sich mit zwei Toren klar durch. Doch statt der sportlichen Leistung wurde vor allem der zeitliche Ablauf zum Diskussionsthema. Schiedsrichter Florian Badstübner, der die Partie leitete, hatte zwar drei Minuten Nachspielzeit angesetzt – beendete das Spiel jedoch genau in dem Moment, den die ARD-Produktion für den Wechsel zum Nachrichtenprogramm vorgesehen hatte.
Nur 25 Sekunden nach dem Abpfiff schaltete der Sender direkt in die Abendnachrichten um. Die perfekte Zeitplanung kam sowohl den Zuschauern als auch den Fernsehverantwortlichen entgegen. Badstübner, der im Verlauf der Partie nach einer VAR-Überprüfung auch noch die Rote Karte zückte, sorgte dafür, dass das Spiel im vorgegebenen Zeitrahmen blieb – etwas, das im modernen Fußball nur selten vorkommt.
Das pünktliche Ende bewies, dass Fußball auch ohne Verzögerungen nach Plan verlaufen kann. Während der VfB Stuttgart mit dem Sieg weiterkommt, profitierte die ARD von einem reibungslosen Übergang in die Nachrichten. Diesmal tickte die Uhr tatsächlich wie vorgesehen.