Verlassene Turnhalle wird zum BMX-Paradies für alle Altersgruppen
Susan auch SchlauchinVerlassene Turnhalle wird zum BMX-Paradies für alle Altersgruppen
Eine lange verlassene Turnhalle in Radevormwald erlebt als "Rade Ramps" ein Comeback – als BMX-Hotspot für alle Altersgruppen. Das von Profi-Fahrer Vinnie Janssens gestaltete Gelände eröffnete mit drei Schwierigkeitsgraden, um sowohl Kinder als auch Erwachsene anzusprechen. Seit der Eröffnung zieht es Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus an.
Das Projekt nahm Gestalt an, als Janssens und seine Partnerin Jacqueline Schreiber das leere Gebäude in der Neustraße übernahmen. Gemeinsam steckten sie über 2.000 Arbeitsstunden in den Umbau der Halle zu einem voll funktionsfähigen BMX-Park. Auch lokale Unternehmen unterstützten die Vision mit finanziellen Mitteln.
Jede Rampe im Inneren wurde in Handarbeit von Janssens gebaut, einem erfahrenen Freestyle-Mountainbiker mit jahrelanger Profi-Erfahrung. Der Park hat täglich geöffnet – unter der Woche von 14 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Ein Tagespass kostet 8 Euro, was regelmäßige Besuche erschwinglich macht.
Die Rade Ramps sind nicht die einzige Anlage ihrer Art im Oberbergischen Kreis. In den vergangenen drei Jahren entstanden zwei weitere Parks in der Nähe: der Freestyle-Park in Engelskirchen, bekannt für sein innovatives Bowl-Design, sowie der BMX-Pumptrack in Much, der sich zu einem Treffpunkt für Gemeinschaftsveranstaltungen und Trainingseinheiten von Profi-Fahrern entwickelt hat.
Zur Eröffnung plant der Rade Ramps Ende Oktober einen Wettbewerb, der sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer willkommen heißt und ihnen eine Bühne für ihre Fähigkeiten bietet.
Der neue BMX-Park bereichert die wachsende Zahl an Freestyle-Anlagen im Oberbergischen. Mit seinen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und dem professionellen Design bietet er Raum für Fahrer aller Herkunft und Erfahrungsstufen. Der anstehende Wettbewerb im Oktober dürfte die Aufmerksamkeit für die Anlage noch weiter steigern.






