Verallia schließt Essener Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr und Region unter Schock
Susan auch SchlauchinVerallia schließt Essener Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr und Region unter Schock
Verallia kündigt Schließung seines Glaswerks in Essen an
Der Konzern Verallia hat Pläne bekannt gegeben, sein Glaswerk in Essen stillzulegen. Die Schließung betrifft 310 Mitarbeiter und stellt einen weiteren Rückschlag für den industriellen Sektor der Region dar. Die Stadtverwaltung hat bereits Gespräche aufgenommen, um die Betroffenen zu unterstützen.
Das Essener Werk ist das jüngste in einer Reihe von Werksstilllegungen in der Glasindustrie der Region. In den vergangenen fünf Jahren gingen rund 1.200 Arbeitsplätze verloren, darunter durch die Schließung des Standorts von Saint-Gobain in Gelsenkirchen 2022 sowie weiterer benachbarter Werke im Jahr 2024.
Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Schließung des Verallia-Werks als "harten Schlag" für Essens Ruf als Industriestandort. Er betonte, die Stadt werde die Beschäftigten beim Übergang begleiten und unterstützen.
Die lokalen Behörden wollen eng mit dem Betriebsrat, der Verallia-Geschäftsführung und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Essen (EWG) zusammenarbeiten, um neue Perspektiven für das Gelände zu entwickeln. Ziel ist es, den Mitarbeitern maßgeschneiderte Hilfen anzubieten und mögliche künftige Nutzungen der Anlage zu prüfen.
Die Stilllegung verschärft den anhaltenden Rückgang der Arbeitsplätze in der Glasherstellung der Region. Die Essener Stadtverwaltung und ihre Partner konzentrieren sich nun darauf, Unterstützung für die 310 betroffenen Beschäftigten zu sichern. Zudem sollen in den kommenden Wochen Gespräche über die Nachnutzung des Geländes beginnen.






