VAR-Protest eskaliert: Preußen-Münster-Fans stoppen Spiel gegen Hertha BSC
Krzysztof LöfflerVAR-Protest eskaliert: Preußen-Münster-Fans stoppen Spiel gegen Hertha BSC
Zweitligapartie zwischen Preußen Münster und Hertha BSC nach VAR-Störung unterbrochen
Ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen Preußen Münster und Hertha BSC wurde unterbrochen, als zwei vermummte Fans den Bildschirm des Videobeweises (VAR) abstellten. Der Vorfall ereignete sich kurz vor der Halbzeit, während der Schiedsrichter eine mögliche Strafraumszene prüfte. Unterstützer zeigten zudem ein Transparent mit einer Protestbotschaft gegen die VAR-Technologie.
Die Zwischenfälle begannen während des Spiels am 25. Spieltag im Preußenstadion. Als Schiedsrichter Felix Bickel eine mögliche Elfmetersituation für Hertha BSC überprüfte, zogen zwei maskierte Fans den Stecker des VAR-Monitors am Spielfeldrand. Dadurch musste Bickel stattdessen die VAR-Zentrale in Köln hinzuziehen.
Unterdessen entrollte eine Gruppe von Preußen-Münster-Anhängern ein Banner mit der Aufschrift "Steckt den VAR ab". Trotz der Störung wurde Hertha BSC nach der VAR-Überprüfung später ein Elfmeter zugesprochen.
Der SC Preußen Münster verurteilte die Vorgänge umgehend. Der Verein kündigte an, die Verantwortlichen zu identifizieren und disziplinarische Maßnahmen einzuleiten. Zudem wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um ähnliche Vorfälle in zukünftigen Spielen zu verhindern.
Das Spiel wurde fortgesetzt, nachdem die VAR-Entscheidung über die Kölner Leitstelle getroffen worden war. Preußen Münster hat seitdem den Schutz der spielfeldnahen Technik verstärkt. Der Club bestätigte, rechtliche Schritte gegen die Beteiligten einzuleiten.






