Union lehnt starre Arbeitszeitregeln ab und setzt auf Flexibilität
Krzysztof LöfflerUnion lehnt starre Arbeitszeitregeln ab und setzt auf Flexibilität
Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen Pläne ausgesprochen, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen. Ihre Mitglieder wollen sicherstellen, dass alle Beschäftigten – unabhängig von solchen Vereinbarungen – Flexibilität behalten.
Marc Biadacz (CDU) argumentierte, eine festgelegte Höchstarbeitszeit pro Woche biete in verschiedenen Berufen Spielraum für flexible Lösungen. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, die Arbeitszeiterfassung einfach und ohne überflüssigen Bürokratieaufwand zu gestalten.
Biadacz unterstrich zudem, dass Unternehmen die Möglichkeit behalten sollten, auf vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle zu setzen. Die Position der Union zielt darauf ab, Anpassungsfähigkeit in den Arbeitszeitregelungen für Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen zu bewahren.
Die Fraktion will die bestehenden Freiheiten bei der Gestaltung der Arbeitszeiten erhalten. Eine starre Kopplung an Tarifverträge lehnt sie ab. Im Mittelpunkt steht weiterhin, die Vorschriften praxisnah und ohne unnötige Einschränkungen zu halten.






