Ulrike Malmendiers überraschendes Ende im Sachverständigenrat sorgt für politische Wogen
Ulrike Malmendiers überraschendes Ende im Sachverständigenrat sorgt für politische Wogen
Die Ökonomin Ulrike Malmendier wird nach Ablauf ihrer Amtszeit nicht weiter im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung tätig sein. Die Entscheidung stößt auf Kritik seitens eines hochrangigen Beraters von Finanzminister Lars Klingbeil, der sie als verpasste Chance bezeichnete. Ihr Ausscheiden folgt auf politische Differenzen und das Fehlen einer öffentlichen Erklärung durch die Verantwortlichen.
Malmendier war 2022 nach einer langen Vakanz und intensiven politischen Debatten in den Rat berufen worden. Ihre Ernennung galt als großer Erfolg, da sie eine renommierte Wissenschaftlerin mit einem strengen, forschungsbasierten Ansatz in das Gremium brachte.
Sowohl das Bundeskanzleramt als auch das Bundeswirtschaftsministerium lehnten eine Verlängerung ihrer Amtszeit ab. Offizielle Gründe wurden nicht genannt, doch aus CDU-Kreisen hieß es, sie habe sich zu wenig auf ordnungspolitische – also marktwirtschaftlich ausgerichtete – Themen konzentriert. Der Ökonom Lars Feld hingegen äußerte, der Rat benötige stärkeres Fachwissen in den Bereichen Makroökonomie und internationale Beziehungen.
Während ihrer Zeit im Sachverständigenrat spielte Malmendier eine zentrale Rolle bei der Ausarbeitung von Vorschlägen zur Reform des vorzeitigen Renteneintritts. Ihr Rückzug wirft nun Fragen nach dem Engagement der Regierung für die Unabhängigkeit der Wissenschaft auf. Jens Südekum, Berater von Finanzminister Lars Klingbeil, nannte die Entscheidung bedauerlich und warnte, sie sende ein negatives Signal an Forscherinnen und Forscher.
Das abrupte Ende ihrer Amtszeit hinterlässt Unsicherheit über die künftige Ausrichtung des Rates und das Gleichgewicht zwischen politischen Prioritäten und fachlicher Expertise.
Malmendiers Ausscheiden markiert das Ende einer Amtszeit, die mit großen Erwartungen begann, aber in Kontroversen endete. Ohne eine klare Begründung seitens der Behörden birgt der Schritt die Gefahr, dass sich andere führende Ökonomen vom öffentlichen Dienst abwenden. Der Rat steht nun vor der Aufgabe, die durch ihren Abgang entstandene Lücke zu schließen.
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