Trumps "Friedensrat" startet Gaza-Initiative – Zuckerberg räumt Jugendschutz-Lücken ein
Susan auch SchlauchinTrumps "Friedensrat" startet Gaza-Initiative – Zuckerberg räumt Jugendschutz-Lücken ein
Prozess gegen Lidl beginnt – Zuckerberg räumt Mängel bei Jugendschutz ein – Trumps "Friedensrat" tagt erstmals zu Gaza-Plänen
Heute beginnt vor dem Landgericht Heilbronn ein Verfahren gegen die Supermarktkette Lidl. Die Verbraucherzentrale Hamburg wirft dem Konzern vor, Kundinnen und Kunden mit irreführender Werbung getäuscht zu haben. Unterdessen sagte Meta-Chef Mark Zuckerberg in einem US-Prozess aus, in dem es um die suchtfördernden Risiken sozialer Medien geht – und gab zu, dass Minderjährige Zugang zu Plattformen wie Instagram erhalten. In einer weiteren Meldung kommt der neu gegründete "Friedensrat" des früheren US-Präsidenten Donald Trump in Washington zu seiner ersten Sitzung zusammen, um den Wiederaufbau des Gazastreifens und Waffenstillstandspläne zu beraten.
Das Landgericht Heilbronn prüft eine Beschwerde gegen Lidl wegen eines Werbeslogans, der als wettbewerbswidrig eingestuft wurde. Die Hamburger Verbraucherschutzbehörde wirft dem Unternehmen vor, Verbraucher über Preise und Produktqualität in die Irre geführt zu haben.
In den USA musste sich Zuckerberg meanwhile zu Vorwürfen äußern, Meta trage eine Mitschuld an der sozialen Medienabhängigkeit von Jugendlichen. Er bestätigte, dass Kinder unter 13 Jahren gelegentlich Alterskontrollen auf Instagram umgehen, betonte jedoch, das Unternehmen lösche entdeckte Accounts. Eine 20-jährige Klägerin macht geltend, ihr exzessiver Social-Media-Konsum in der Jugend habe zu schweren Depressionen geführt. Meta hat unterdessen interne Ziele zur Nutzungsdauer der User aufgegeben.
Politiker in Nordrhein-Westfalen fordern unterdessen schärfere Regeln für soziale Netzwerke. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und SPD-Landeschef Jochen Ott schlagen vor, die Nutzung für unter 14-Jährige komplett zu verbieten und den Zugang für ältere Jugendliche einzuschränken. Der Vorstoß folgt auf wachsende Sorgen über die psychischen Folgen digitaler Medien für Heranwachsende.
Unterdessen ist Donald Trumps "Peace Council" (Friedensrat) erstmals zusammengekommen. Der ehemalige Präsident behält als Vorsitzender ein lebenslanges Vetorecht. Dem Gremium gehören Vertreter aus Ägypten, Israel, Kasachstan, Usbekistan und dem Kosovo an, während Frankreich, Norwegen und Schweden eine Teilnahme ablehnten. Für einen Dauerplatz müssen die Mitglieder eine Milliarde US-Dollar einbringen. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Begleitung einer Übergangsregierung im Gazastreifen sowie die Akquise internationaler Gelder für den Wiederaufbau.
Heute jährt sich zudem zum sechsten Mal der rechtsextreme Anschlag in Hanau, bei dem neun Menschen ermordet wurden. Im Rhein-Main-Gebiet finden Gedenkveranstaltungen für die Opfer statt.
In Nordrhein-Westfalen hat über Nacht Schneefall für gefährliche Straßenverhältnisse gesorgt. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt, später soll der Niederschlag in Regen übergehen. Die Behörden raten Autofahrern zu erhöhter Vorsicht.
Das Verfahren gegen Lidl wird zeigen, ob die Werbekampagne des Handelsriesen gegen Wettbewerbsrecht verstößt. Zuckerbergs Aussage unterstreicht die anhaltende Kritik an den Auswirkungen sozialer Medien auf junge Nutzer, während die NRW-Pläne für Altersbeschränkungen ein Präzedenzfall für strengere Regulierung sein könnten. Trumps Friedensrat treibt unterdessen seine Gaza-Agenda voran – doch wie nachhaltig sein Einfluss sein wird, bleibt ungewiss. Gleichzeitig gedenken Gemeinden der Hanau-Opfer, und winterliches Wetter sorgt in Teilen Deutschlands für Verkehrschaos.






