Troisdorf prüft Gasnetz nach neuer EU-Methanverordnung für mehr Sicherheit

Anatol Franke
Anatol Franke
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Eine Gasmaske auf einem Tisch neben einem elektronischen Gasdetektorgerät mit einem angeschlossenen Kabel.Anatol Franke

Troisdorf prüft Gasnetz nach neuer EU-Methanverordnung für mehr Sicherheit

Stadtwerke Troisdorf führt jährliche Kontrollen des Gasnetzes durch, um Sicherheit zu gewährleisten und die neuen EU-Vorgaben einzuhalten. Die Überprüfungen sind Teil der Maßnahmen zur Erfüllung der EU-Methanverordnung, die am 5. August 2024 in Kraft getreten ist. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu stärken und gleichzeitig die Methanemissionen für eine nachhaltigere Energiezukunft zu senken.

Bei den Inspektionen wird die gesamte Gasinfrastruktur gründlich geprüft. Durch die systematische Kontrolle von Leitungen und Anschlüssen hält das Unternehmen hohe Sicherheitsstandards aufrecht. Kunden profitieren von einer zuverlässigen Gasversorgung dank dieser routinemäßigen Checks.

Die Arbeiten tragen zudem dazu bei, dass die Stadtwerke Troisdorf die Anforderungen der EU-Methanverordnung erfüllen. Das Gesetz verlangt regelmäßige Messungen und die schnelle Behebung von Lecks in fossilen Energiesystemen in ganz Deutschland. Die Reduzierung von Methanemissionen spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutz.

Wichtig für Anwohner: Bei Gasgeruch ist sofortiges Handeln erforderlich. Fenster und Türen öffnen, die Gaszufuhr abstellen und elektrische Schalter oder offene Flammen meiden – das sind entscheidende Schritte. Nach dem Verlassen des Gebäudes muss die Notrufnummer der Stadtwerke Troisdorf unter 02241 888 110 kontaktiert werden.

Die jährlichen Kontrollen dienen sowohl der Sicherheit als auch dem Umweltschutz. Durch die Einhaltung der EU-Methanverordnung sichern die Stadtwerke Troisdorf nicht nur die Gasversorgung, sondern reduzieren auch Emissionen. Anwohner werden daran erinnert, im Falle eines Gaslecks die Notfallmaßnahmen zu befolgen.

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