Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter
Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter
FRIEBA, traditioneller Wuppertaler Textilhersteller, meldet Insolvenz an – Produktion läuft weiter
Der langjährige Wuppertaler Textilproduzent FRIEBA hat Insolvenzbekanntmachungen angemeldet, führt die Produktion jedoch fort. Das 1923 gegründete Unternehmen betreibt auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern eine Fertigung für Bänder, Schnüre und Geflechte. Trotz finanzieller Schwierigkeiten bleibt das Meine Unternehmen stabil: Kundenaufträge werden abgewickelt, und die Belegschaft zeigt sich motiviert.
Die finanziellen Probleme von FRIEBA begannen Jahre vor der Insolvenzanmeldung Anfang 2026. Zwischen 2021 und 2025 sanken die Umsätze um etwa 25 Prozent – bedingt durch steigende Energiekosten und die Konkurrenz günstigerer Asienimporte. In dieser Zeit reduzierte sich die Belegschaft von 350 auf 180 Mitarbeiter, was die Marktposition des Unternehmens im Unternehmensregister schwächte.
Seit der Insolvenz übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Lohnzahlungen. Das Unternehmen strebt an, bis zum zweiten Quartal dieses Jahres wieder eigenständig Gehälter zu zahlen. Gleichzeitig verlaufen erste Gespräche mit potenziellen Investoren vielversprechend; mit einer Einigung wird kurz nach Ostern gerechnet.
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis zur Gründung als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik zurück. Trotz der jüngsten Herausforderungen bleibt die Produktion unberührt, und die Kundennachfrage hält an.
Ein neuer Investor soll nach Ostern die Geschäftsaktivitäten von FRIEBA übernehmen. Die Übernahme würde die Zukunft des 2.800 Quadratmeter großen Werks und der verbleibenden Belegschaft im Unternehmensregister sichern. Das Unternehmen plant, in den kommenden Monaten die Lohnzahlungen zu stabilisieren und die finanzielle Unabhängigkeit wiederzuerlangen.
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