20 February 2026, 05:05

Tödliches Straßenrennen: Prozess gegen zwei junge Männer beginnt in Köln

Ein gelbes Auto fährt auf einer Straße neben einem Baum, mit einem Kreuz am Straßenrand, Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund und Gras und Blumen auf dem Boden.

Tödlicher Unfall - Prozess wegen illegaler Straßenrennen - Tödliches Straßenrennen: Prozess gegen zwei junge Männer beginnt in Köln

Zwei 22-jährige Männer müssen sich wegen des Todes einer Mutter und ihrer Tochter bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall auf der Autobahn A555 vor Gericht verantworten. Die Tragödie ereignete sich im Dezember 2023 und steht im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen illegalen Straßenrennen. Der Prozess beginnt am Freitag, dem 10. März 2026, vor dem Landgericht Köln.

Bei dem Unfall versuchten die Angeklagten, die mit leistungsstarken Fahrzeugen unterwegs waren, ein kleineres Auto über den Standstreifen zu überholen. Durch dieses riskante Manöver kam es zur Kollision, bei der das Fahrzeug explodierte und vollständig ausbrannte. Die 49-jährige Mutter und ihre 23-jährige Tochter starben noch am Unfallort.

Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h in einer auf 120 km/h begrenzten Zone gefahren waren. Sie hatten sich mehrfach gegenseitig überholt, bevor es zum tödlichen Zusammenstoß kam. Der Fall war zunächst beim Amtsgericht Brühl verhandelt worden, wurde jedoch aufgrund der rechtlichen Komplexität an das Landgericht Köln verwiesen.

Der Prozess soll bis Mitte April dauern, wobei neun Verhandlungstage angesetzt sind. Nach deutschem Recht kann fahrlässige Tötung im Zusammenhang mit Straßenrennen mit bis zu fünf Jahren Haft oder einer Geldstrafe geahndet werden. Sollte das Gericht feststellen, dass die Angeklagten sich gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr oder einer besonders rücksichtslosen Verkehrsführung schuldig gemacht haben, drohen zusätzliche Anklagepunkte und strengere Strafen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Verfahren wird geklärt, ob das Verhalten der Angeklagten die Kriterien für gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr oder grobe Verkehrsverstöße erfüllt. Ein Urteil wird nach neun Verhandlungstagen bis Mitte April erwartet. Die Entscheidung wird über die rechtlichen Konsequenzen für die beiden Männer bestimmen, die in den tödlichen Unfall verwickelt sind.