"Tatort heute" dominiert mit 7,29 Millionen Zuschauern die TV-Quoten am Sonntag

Krzysztof Löffler
Krzysztof Löffler
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Das Olympische Stadion in Berlin, Deutschland, mit dem Fernsehturm im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Lichtern unter einem bewölkten Himmel.Krzysztof Löffler

"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - "Tatort heute" dominiert mit 7,29 Millionen Zuschauern die TV-Quoten am Sonntag

Deutsche TV-Zuschauer zeigten am Sonntag, dem 22. Februar 2026, gemischte Sehgewohnheiten. Während das ARD-Krimiformat "Tatort heute" über 7 Millionen Zuschauer anzog, blieb die Abschlussfeier der Winterspiele deutlich hinter früheren Einschaltquoten zurück. Andere Sendungen – von Reality-TV bis zu Modeshows – verzeichneten unterschiedlich starkes Interesse.

Die jüngste "Tatort heute"-Folge mit dem Titel "Schmerz" dominierte den Abend mit 7,29 Millionen Zuschauern und erreichte einen Marktanteil von 27,9 Prozent, womit sie das meistgesehene Programm des Tages war.

Die Abschlussfeier der Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina, die um 20:30 Uhr ausgestrahlt wurde, lockte 4,28 Millionen Zuschauer an (18,9 Prozent Marktanteil). Damit lag sie deutlich unter den 7 Millionen, die zwei Jahre zuvor die Schlussfeier der Sommerspiele in Paris verfolgten. Die frühere Sendezeit und die Konkurrenz durch "Tatort heute" dürften die Zahlen jedoch beeinflusst haben.

Unterdessen blieb Reality-TV weiter gefragt: Die Nachshow zu "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" mit Gil Ofarim verzeichnete 2,33 Millionen Zuschauer, davon 780.000 in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Deutlich weniger Resonanz fand dagegen Heidi Klums Modereihe "On & Off the Catwalk" auf ProSieben: Die Sendung kam lediglich auf 590.000 Zuschauer, davon nur 240.000 in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Die Sonntagsquoten unterstreichen die anhaltende Beliebtheit etablierter Krimiformate wie "Tatort heute", während Großereignisse wie die Winterspiele im Vergleich zu früheren Jahren weniger Zuschauer mobilisierten. Reality- und Modesendungen zogen zwar kleinere, aber dennoch beachtliche Publikumszahlen an – ein Spiegel der vielfältigen TV-Vorlieben in Deutschland.

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