Sternsinger in Dülmen starten früh mit Segensgottesdienst und Solidaritätsaktion
Susan auch SchlauchinSternsinger in Dülmen starten früh mit Segensgottesdienst und Solidaritätsaktion
Tausende Kinder in Dülmen haben die diesjährige Sternsinger-Aktion mit einem Segensgottesdienst eröffnet. Das Ereignis, das in diesem Jahr früher als üblich begann, markiert den Start der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Organisiert vom katholischen Hilfswerk Misereor und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), sammelt die Kampagne jährlich Millionen für benachteiligte Kinder in aller Welt.
Traditionell startet die Sternsinger-Aktion am 6. Januar, dem Dreikönigstag, doch die jungen Teilnehmer aus Dülmen machten sich bereits am Freitagmorgen auf den Weg. Rund 300.000 Kinder in ganz Deutschland beteiligen sich jedes Jahr, gekleidet in bunte Gewänder und mit Laternen ausgestattet. Seit dem Beginn der Aktion im Jahr 1959 wurden so über 1,4 Milliarden Euro gesammelt.
Das diesjährige Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ rückt den Kampf für das Recht auf Bildung in den Fokus. Allein das Bistum Münster sammelte 2023 mit knapp 3,7 Millionen Euro eine Rekordsumme. Die Gelder fließen in Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa und unterstützen Bildungsinitiativen, Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherung und Nothilfe. Misereor, das Hilfswerk der deutschen katholischen Bischöfe für Entwicklungszusammenarbeit, leitet die Kampagne gemeinsam mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Die Aktion bleibt die größte Solidaritätsbewegung von Kindern für Kinder weltweit.
Im Rahmen der Sternsinger-Aktion 2024 werden Kinder in ganz Deutschland wieder von Tür zu Tür ziehen, Lieder singen und Spenden sammeln. Das gesammelte Geld kommt direkt Projekten zugute, die Kinder vor Ausbeutung und Armut schützen. Die Organisatoren hoffen, dass die diesjährigen Bemühungen die bisherigen Rekorde übertreffen und die jahrzehntelange Wirkung der Kampagne weiter stärken.