18 June 2026, 02:25

Stefan Raabs RTL-Comeback enttäuscht mit Quoten und hohen Kosten

RTL-Stefan-Raab-Dilemma verschärft sich: 'Interner Stimmungslage ist wegen ihm erhitzt'

Stefan Raabs RTL-Comeback enttäuscht mit Quoten und hohen Kosten

Stefan Raabs Rückkehr zu RTL sorgt für Debatten über Kosten und Quoten

Die Rückkehr von Stefan Raab zu RTL hat eine Diskussion über die hohen Ausgaben und enttäuschenden Einschaltquoten ausgelöst. Seine Formate sollten eigentlich die Abonnements für den Streamingdienst RTL+ steigern – doch die Ergebnisse blieben hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile mehren sich kritische Stimmen zum finanziellen Einfluss seiner Shows auf den Sender.

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Raabs erstes Format, „Hier gewinnst du keine Million“, startete auf RTL+ und lockte zunächst neue Abonnenten an. Nach dem Wechsel ins lineare Fernsehen brachen die Quoten jedoch ein, und die Sendung wurde abgesetzt. Inga Leschek, Chefinhaltverantwortliche von RTL, hatte prophezeit, dass Raabs Comeback die Streaming-Zahlen in die Höhe treiben würde. Später kritisierte sie jedoch das hybride Format als schwer vermarktbar.

Auch seine zweite Show, „Die Stefan Raab Show“, kämpft mit schwachen Werten. Eine Folge verfolgten nur 670.000 Zuschauer – deutlich weniger als in seinen früheren Erfolgszeiten. RTL garantierte Raabs Produktionsfirma ein Mindestvolumen von 90 Millionen Euro, doch die Werbeeinnahmen sollen laut Berichten hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Ein RTL-Mitarbeiter bestätigte interne Frustration über die hohen Kosten bei gleichzeitig schlechten Quoten. Der YouTuber Klengan behauptete, die finanzielle Belastung habe zu Entlassungen oder nicht verlängerten Verträgen geführt. RTL wies jeden Zusammenhang zwischen Stellenabbau und Raabs Formaten zurück, obwohl sein Vertrag noch fast drei Jahre läuft.

Eigentlich sollten Raabs Shows die Streaming-Strategie von RTL stärken. Stattdessen kämpfen sie mit niedrigen Quoten und hohen Ausgaben. Der Sender betont, dass beide Probleme nicht zusammenhängen – doch die Debatte über die finanziellen Folgen hält an.

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