Stadt kämpft mit kostenlosen Veranstaltungen gegen Rassismus und Extremismus

Susan auch Schlauchin
Susan auch Schlauchin
2 Min.
Ein Collage aus vier lächelnden Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien mit dem Text "Internationale Bildungswoche" in der Mitte.Susan auch Schlauchin

Stadt kämpft mit kostenlosen Veranstaltungen gegen Rassismus und Extremismus

Im März nimmt unsere Stadtverwaltung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus teil. Die Kampagne, die in diesem Jahr zum 31. Mal stattfindet, wird in ganz Europa unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" durchgeführt. Eine Reihe kostenloser Veranstaltungen soll den Austausch über Gleichberechtigung, Respekt und die Herausforderungen von Diskriminierung in der heutigen Gesellschaft anregen.

Das Programm beginnt am 6. März mit "Syrien: Ein Land zwischen Ruinen und Hoffnung" – einem Abend mit einer Dokumentarfilmvorführung und einer anschließenden Podiumsdiskussion. Interessierte müssen sich vorab per E-Mail oder Telefon anmelden.

Am 10. März finden zwei Veranstaltungen statt: Das FrauenCafé lädt zum Internationalen Frauentag zu einem offenen Treffen ein, für das keine Anmeldung erforderlich ist. Später hält Professor Christoph Wolf einen Online-Vortrag zum Thema "Feindselige Subtilität: Zeitgenössische Formen des Antisemitismus", für den eine Registrierung nötig ist.

Den Abschluss der Kampagne bildet am 25. März ein weiterer Online-Vortrag, diesmal von Professor Jan Philipp Reemtsma. Auch hier ist eine Anmeldung Pflicht.

Die Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbüro, der Volkshochschule, dem FrauenCafé und Anja Hain, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, organisiert. Ihr gemeinsames Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen in Würde, Selbstbestimmung und gegenseitigem Respekt leben können.

Die diesjährige Initiative fällt mit überregionalen Aktionen in ganz Deutschland zusammen. In über zehn Städten, darunter Würzburg, Lübeck, Stuttgart und Münster, werden im März 2025 eigene Programme stattfinden. Bundesweit wird es am 21. März einen dezentralen Aktionstag geben, der gegen das umstrittene Zahlkartensystem für Geflüchtete protestiert – ein System, das Kritiker:innen als diskriminierend einordnen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten eine Mischung aus Diskussionen, Vorträgen und Gemeinschaftsveranstaltungen. Alle Angebote sind kostenfrei, bei einigen ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltungen das Bewusstsein und die Solidarität gegen Rassismus und Extremismus im Alltag stärken.

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