31 May 2026, 14:28

SPD in Solingen will Umnutzung von Kirchengebäuden erleichtern und bürokratische Hürden abbauen

SPD unterstützt Kommunen bei neuer Nutzung von Kirchen

SPD in Solingen will Umnutzung von Kirchengebäuden erleichtern und bürokratische Hürden abbauen

SPD-Fraktion in Solingen drängt auf stärkere städtische Unterstützung für Kirchengemeinden bei Umnutzung von Gebäuden

Die SPD-Ratsfraktion in Solingen setzt sich für eine stärkere kommunale Förderung von Kirchengemeinden ein, die nicht mehr genutzte Gebäude umwidmen möchten. In ihrem Antrag fordert sie alle politischen Kräfte auf, den Plan zu unterstützen, der darauf abzielt, bürokratische Abläufe zu vereinfachen und klarere Handlungsempfehlungen zu geben. Da bereits viele Gemeinden nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für ihre Immobilien suchen, soll die Initiative einen abgestimmteren Ansatz für die gesamte Stadt schaffen.

Immer mehr evangelische und katholische Gemeinden in Solingen planen die Umgestaltung ihrer Kirchengebäude. Solche Vorhaben scheitern jedoch oft an strengen Bauvorschriften und Denkmalschutzauflagen. Zwar kann die Stadt keine finanziellen Hilfen leisten, doch Behördenvertreter bestätigten, dass sie bei praktischen Fragen – insbesondere zu regulatorischen und denkmalschützerischen Belangen – Unterstützung bieten können.

Der SPD-Antrag sieht die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle im Rathaus vor. Diese Anlaufstelle soll eng mit einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe zusammenarbeiten, in der Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Vertreter der Gemeinden verteten sind. Ziel ist es, gemeinsame Leitlinien zu entwickeln und überflüssige Hürden bei Umnutzungsprojekten abzubauen.

Die aktuelle Ausstellung „Kirchen als vierte Orte“ in der Lutherkirche zeigt beispielhaft, wie ehemalige Kirchengebäude transformiert werden können. Die gezeigten Projekte reichen von Begegnungsstätten bis zu Kulturzentren und verdeutlichen das Potenzial dieser Räume. Der Vorstoß der SPD für eine einheitliche, parteiübergreifende Strategie unterstreicht die Notwendigkeit eines strukturierten Vorgehens, da immer mehr Gemeinden ihre Immobilien an neue Bedürfnisse anpassen wollen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wird der Plan angenommen, entsteht ein gezieltes Unterstützungssystem für Gemeinden, die Umnutzungsprojekte vorantreiben. Die Koordinierungsstelle und die Arbeitsgruppe würden direkte Hilfe anbieten – mit Fokus auf regulatorische und denkmalschützerische Fragen. Dadurch ließe sich die Anpassung von Kirchengebäuden erleichtern, ohne ihren historischen und architektonischen Wert zu beeinträchtigen.

Quelle