Spanische Schüler entdecken Ibbenbürens Wandel nach dem Bergbau

Karlheinz Mies
Karlheinz Mies
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Ein altes Dokument mit einer Zeichnung der St. Erasmus-Kirche umgeben von Bäumen und Himmel, unterzeichnet von der deutschen Regierung.Karlheinz Mies

Spanische Schüler entdecken Ibbenbürens Wandel nach dem Bergbau

Eine Gruppe spanischer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ist für einen einwöchigen Aufenthalt im Rahmen des Erasmus+-Programms in Ibbenbüren eingetroffen. Die Delegation aus der spanischen Stadt Ibi wurde bei einer feierlichen Veranstaltung offiziell von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer begrüßt.

Die Reise ist Teil einer Partnerschaft zwischen dem Colegio San Juan y San Pablo in Spanien und der Erna-de-Vries-Gesamtschule in Ibbenbüren.

Im Rahmen der Begrüßungszeremonie wurde eine Präsentation zur Geschichte und aktuellen Entwicklung Ibbenbürens gezeigt. Bürgermeister Schrameyer äußerte die Hoffnung, dass auch die lokale Bevölkerung von dem Austausch neue Impulse mitnehmen werde.

Nach dem offiziellen Empfang nahmen die spanischen Gäste an einer Stadtrallye teil, die ihnen die Möglichkeit bot, die Sehenswürdigkeiten und die Kultur Ibbenbürens auf spielerische Weise kennenzulernen.

Ibbenbüren hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Seit der Schließung des letzten Steinkohlebergwerks im Jahr 2018 setzt die Stadt auf Logistik, Fertigungsindustrie und erneuerbare Energien. Auch der Tourismus verzeichnet ein stetiges Wachstum – dank Investitionen in die Wanderwege des Teutoburger Waldes, die historischen Ruinen der Ibbenbürener Burg und jährliche Veranstaltungen wie den Töpfermarkt. Bis 2025 sollen diese Attraktionen voraussichtlich rund 200.000 Besucher pro Jahr anziehen.

Der Erasmus+-Besuch festigt die Verbindungen zwischen Ibbenbüren und Ibi und gibt Schülerinnen und Schülern beider Städte die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig unterstreicht das Programm die Bemühungen Ibbenbürens, sich nach dem Niedergang des Steinkohlebergbaus neu zu erfinden. Die Kooperation zwischen den beiden Schulen soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

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