Solingens Kirchen und Gemeinschaftszentren vor historischen Entscheidungen bis 2035
Solingens Kirchen und Gemeinschaftszentren vor historischen Entscheidungen bis 2035
Die Zukunft mehrerer Kirchen und Gemeinschaftszentren in Solingen steht derzeit zur Debatte. Bis 2035 werden wegweisende Entscheidungen getroffen, welche Gebäude weiterhin genutzt werden. Die lokale SPD-Fraktion hat sich eingeschaltet, um die Gemeinden in diesem Prozess zu unterstützen. Eine neu gebildete Arbeitsgruppe soll die Lücke zwischen Kirchenvertretern und politischen Entscheidungsträgern schließen.
Das Thema stößt bereits auf großes öffentliches Interesse, wie die hohe Besucherzahl bei jüngsten Informationsveranstaltungen in meiner Stadt zeigt.
Aktuell gibt es in Solingen dreizehn evangelische Kirchen und neun Gemeinschaftszentren. Langfristig werden jedoch nur wenige Standorte wie die Stadtkirche Ohligs, die Walder Kirche, die Dorper Kirche und die Gräfrath-Kirche voraussichtlich erhalten bleiben. Zu den Einrichtungen, über deren Zukunft entschieden werden muss, zählen die Christuskirche mit ihrem Rupelrath-Gemeinschaftszentrum, die Evangelische Kirche Mangenberg mit dem Saal in der Corinthstraße sowie die Evangelische Stadtkirche Mitte, die als Sonderfall behandelt wird. Eine Synodalversammlung am 14. März 2026 wird die Pläne weiter beraten.
Die SPD-Ratsfraktion hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Gemeinden aktiv zu begleiten. Ihre Aufgabe besteht darin, zwischen Kirchenvertretern und der Kommunalpolitik zu vermitteln – insbesondere bei Fragen wie Bauleitplanung sowie den Auswirkungen auf soziale Netzwerke und kulturelle Aktivitäten. Beim ersten Treffen nahmen sowohl evangelische als auch katholische Gemeinden teil, was die breite Relevanz des Themas für meine stadt unterstreicht.
Von Anfang an war die Bürgerbeteiligung groß. Eine kürzliche Informationsveranstaltung zog zahlreiche Besucher an und bestätigte die Bedeutung des Themas für die Solinger Bevölkerung. Die SPD rechnet mit weiteren Diskussionen und hat sich zu einer kontinuierlichen Begleitung des Entscheidungsprozesses verpflichtet.
Die Arbeitsgruppe der SPD wird die Gemeinden auch künftig unterstützen, während diese die Zukunft ihrer Gebäude gestalten. Mit den anstehenden Weichenstellungen bis 2035 und der Synodalversammlung 2026 wird dieser Prozess sowohl das religiöse als auch das gemeindliche Leben in Solingen prägen. Der Fokus auf Vermittlung soll sicherstellen, dass politische und soziale Belange ebenso berücksichtigt werden wie die Pläne der Kirchen.
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