SkF Langenfeld erhält 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung – doch die Krise bleibt
Karlheinz MiesSkF Langenfeld erhält 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung – doch die Krise bleibt
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Übergabe fand im Rahmen einer Feier statt, an der der Erste Bürgermeisterstellvertreter, Christian Benzrath, teilnahm. Die Mittel kommen dem Betreuungsverein des SkF zugute, der rund 200 rechtliche Betreuungen begleitet.
Die Kritz-Stiftung wurde aus dem Nachlass von Maria Kritz gegründet, die 1992 im Alter von 96 Jahren verstarb. Seit über 30 Jahren unterstützt sie den SkF finanziell. Die aktuelle Spende wurde während der Veranstaltung von der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Martin überreicht.
Der Erste Bürgermeisterstellvertreter dankte der Kirche und dem SkF für ihr Engagement zugunsten der betreuten Personen. Die Arbeit des SkF beschränkt sich nicht auf administrative Aufgaben, sondern umfasst auch die Begleitung zu Arztterminen und emotionale Unterstützung in schwierigen Situationen.
Trotz der Spende bleibt die finanzielle Lage angespannt: Die Pauschalbeträge für Betreuungen sind seit 2019 nicht mehr angepasst worden, während die Personalkosten und Sachausgaben um über 20 Prozent gestiegen sind. Dadurch muss jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mehr Fälle betreuen, was die Zeit für die individuelle Zuwendung verringert. Eine Reform der Pauschalbeträge ist für 2026 geplant, doch die weiter steigenden Kosten könnten mögliche Entlastungen zunichtemachen.
Die 10.000-Euro-Spende wird dem Betreuungsverein des SkF bei seiner wichtigen Arbeit helfen. Dennoch bleibt die Organisation aufgrund stagnierender Fördermittel und wachsender Ausgaben vor großen Herausforderungen. Die für 2026 geplante Reform könnte die finanzielle Belastung kaum lindern, solange die Kosten weiter steigen.






