Sicherheitsstreit spaltet Königsfamilie: Pippa Middletons Tor und Harrys Vorwürfe
Anatol FrankeSicherheitsstreit spaltet Königsfamilie: Pippa Middletons Tor und Harrys Vorwürfe
Die Spannungen um die Sicherheitsvorkehrungen für Mitglieder der königlichen Familie und deren Angehörige haben sich zugespitzt. Prinz Harry und Meghan haben ihre Frustration über das aus ihrer Sicht ungleiche Vorgehen geäußert. Unterdessen haben Pippa Middleton und ihr Ehemann James Matthews an ihrem Anwesen in Berkshire ein Sicherheitstor installiert – eine Maßnahme, die lokal auf Kritik stößt.
Pippa Middleton und James Matthews ließen kürzlich in der Nähe ihres Landhauses in Berkshire ein elektronisches Sicherheitstor einbauen. Die Installation erfolgte noch vor dem Einzug des Paares mit ihren drei kleinen Kindern. Matthews begründete die Notwendigkeit der Maßnahme mit dem hohen öffentlichen Interesse an seiner Familie.
Einige Nachbarn werfen Pippa vor, durch ihre Verbindungen zum Königshaus einen ungerechtfertigten Vorteil bei der Genehmigung des Tors erhalten zu haben. Eine lokale Wandergruppe hat zudem Bedenken geäußert und den West Berkshire District Council in einer Petition aufgefordert, die angrenzende Gasse als öffentlichen Fußweg auszuweisen.
Prinz Harry und Meghan kritisieren, was sie als „Doppelmoral“ bei den Sicherheitsregelungen bezeichnen. Im Gegensatz zu den Middletons würden sie keine steuerfinanzierte Personenschutzleistungen mehr im Vereinigten Königreich erhalten, so ihr Vorwurf. Harry setzt sich dafür ein, dass er und seine Familie bei Besuchen in Großbritannien bewaffneten Polizeischutz erhalten.
Der Streit verdeutlicht die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Sicherheit innerhalb und im Umfeld der königlichen Familie. Pippa und James Matthews betonen, das Tor sei für ihre Sicherheit unverzichtbar. Harry und Meghan hingegen bestehen auf den Schutz, den sie für sich und ihre Familie während Aufenthalte in Großbritannien als angemessen erachten.






