21 December 2025, 14:29

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenpfahl vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) hat ein ehemaliges Sportareal an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Gruppe veräußert. Das Gelände soll als Standort für eine geplante 280 Meter lange Hängebrücke nahe Schloss Burg dienen. Die politische Zustimmung zum Verkauf erfolgte im Oktober 2024 nach einer ausführlichen Machbarkeitsstudie.

Der Kaufvertrag ist an strenge Auflagen geknüpft. Er tritt erst in Kraft, sobald die Baugenehmigung für die geplanten Parkflächen erteilt wird. Investor Günter Eberhardt hat zugesagt, Parkplätze, ein Ankunftsgebäude sowie Besucherinfrastrukturen wie Toiletten und Kassen zu errichten.

Das Gelände bleibt vorerst als Grünfläche ausgewiesen, weshalb nun umfangreiche städtebauliche Verfahren eingeleitet werden müssen. Die örtliche Verkehrsbehörde oder das Stadtplanungsamt wird die Infrastrukturentwicklung begleiten, darunter geregelte Verkehrsflächen und Zufahrtswege. Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der Hängebrücke verbinden. Eberhardt sieht in dem Projekt eine große touristische Chance. Auch SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz begrüßte den Verkauf als Schritt zur Aufwertung des Umfelds von Schloss Burg. Die Brücke selbst soll 70 Meter hoch werden und zu einem neuen Wahrzeichen der Region avancieren.

Mit dem Verkauf beginnt ein langer Planungsprozess, bevor mit dem Bau begonnen werden kann. Bei Genehmigung werden Brücke und Infrastruktur das Gelände zu einem Tourismusmagneten machen. Der Erfolg des Vorhabens hängt von der Erteilung der notwendigen Genehmigungen und dem Abschluss der städtebaulichen Schritte ab.