Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Anatol FrankeSchwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Schwerer Brand eines Elektroautos auf der A3 bei Ratingen
Am Freitag brach auf der Autobahn A3 in der Nähe von Ratingen ein schwerer Brand eines Elektrofahrzeugs aus. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 13:10 Uhr, als das Auto zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost unterwegs war. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen, als er aus dem brennenden Fahrzeug floh.
Zur Brandbekämpfung rückten Kräfte der Berufsfeuerwehr Ratingen sowie Freiwillige Einheiten aus Breitscheid, Lintorf und Mitte aus. Sie arbeiteten Hand in Hand mit der Autobahnpolizei und Rettungskräften, darunter Notfallsanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber aus Duisburg.
Das Feuer erforderte eine spezielle Vorgehensweise: Die Einsatzkräfte setzten einen „Cobra“-Löschfahrzeug ein, um die Batterien des Fahrzeugs zu kühlen und eine weitere Überhitzung oder mögliche Explosionen zu verhindern. Die Maßnahmen dauerten etwa drei Stunden, während derer die Autobahn für die sicheren Rettungsarbeiten gesperrt werden musste.
Nach der Löschung wurde das vollständig verkohlte Elektroauto in eine dafür vorgesehene Quarantäneeinrichtung gebracht. Der verletzte Fahrer erhielt eine Erstversorgung, bevor er per Hubschrauber in ein Spezialkrankenhaus geflogen wurde.
Die Autobahn konnte wieder freigegeben werden, nachdem das Feuer vollständig unter Kontrolle war und die Unfallstelle gesichert worden war. Der Fahrer befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung wegen der schweren Verletzungen, die er bei der Flucht aus dem Fahrzeug erlitten hat. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Brandursache bekannt gegeben.
