Sara Arslans Take Me Späti erobert Berlin mit Kiosk-Talk und Viral-Hits
Karlheinz MiesSara Arslans Take Me Späti erobert Berlin mit Kiosk-Talk und Viral-Hits
Sara Arslans neue YouTube-Serie Take Me Späti ist schnell zum Hit geworden. Die Sendung lädt Gäste in Berlins spät geöffnete Kioske ein, um dort in lockerer Atmosphäre zu plaudern. Das entspannte, aber eigenwillige Format sorgt bereits dafür, dass Ausschnitte aus den Folgen online viral gehen.
Die Serie lässt sich vom britischen Comedy-Format Chicken Shop Date inspirieren, bei dem Interviews in Fast-Food-Restaurants stattfinden. Arslans Version tauscht die Hühnergrillbuden gegen Berlins legendäre Spätis – kleine, rund um die Uhr geöffnete Eckläden. In jeder Folge begibt sich ein Gast zwischen die Regalreihen und spricht über alles, von persönlichen Eigenheiten bis hin zu Lebenserfahrungen.
Ein jüngster Gast war Mo Douzi, ein ehemaliger Türsteher mit engen Verbindungen zum Frankfurter Rotlichtmilieu. Sein Gespräch mit Arslan reichte von der Kindererziehung über die Kunst, als Türsteher Leute zu begrüßen, bis hin zu Flugangst. Irgendwann diskutierten die beiden sogar über die Vorzüge von Pelzmützen – ein Beispiel für den ungekünstelten, spontanen Stil der Show.
Seit dem Start zieht Take Me Späti Aufmerksamkeit auf sich, dank seines frischen Ansatzes bei Promi-Interviews. Die Kulisse – enge Regale, Neonlicht und das Summen der Kühlschränke – verleiht der Sendung eine Authentizität, wie man sie bei klassischen Talkshows selten findet.
Die Serie gewinnt weiterhin an Beliebtheit, und die Zuschauer lieben ihren skurrilen Charme. Regelmäßig erscheinen neue Folgen, die jeweils einen weiteren Einblick in das Leben der Gäste bieten. Vorerst bleibt der Späti der Star der Show – und verwandelt alltägliche Kioske in die Bühne für unvergessliche Gespräche.