Sammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Anatol FrankeSammelklagen gegen Amazon: So holen Sie Ihr Geld für Prime und Werbung zurück
Klagemusterverfahren gegen Amazon: So bekommen Sie Ihr Geld zurück
Amazon hat bei einigen Diensten die Preise erhöht – nun gibt es zwei Sammelklagen. Hier erfahren betroffene Kund:innen, wie sie eine Rückerstattung erhalten können.
2025-12-08T17:04:00+00:00
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Amazon sieht sich in Deutschland mit zwei Musterfeststellungsklagen konfrontiert, die sich gegen Änderungen bei seinen Diensten richten. Eine Klage zielt auf die Preiserhöhung für Amazon Prime ab, die andere befasst sich mit der zunehmenden Werbung auf Prime Video. Betroffene Kund:innen könnten sich bald kostenlos den Klagen anschließen.
Die erste Klage wurde am 5. Dezember 2025 von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eingereicht. Sie argumentiert, dass die Preiserhöhung für Amazon Prime rechtswidrig sei. Ein späteres Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestätigte diese Auffassung.
Das Klageregister für diesen Fall ist noch nicht geöffnet. Sobald dies geschieht, können betroffene Kund:innen sich über das Portal der Verbraucherzentrale ohne Gebühren anmelden. Die Organisation hat zugesagt, Abonnent:innen per E-Mail zu informieren, sobald die Registrierung beginnt.
Die zweite Klage stammt von der Verbraucherzentrale Sachsen. Sie richtet sich gegen Amazons Entscheidung, die Werbung auf Prime Video auszuweiten. Anders als im Fall der Amazon Prime-Mitgliedschaft ist das Klageregister hier bereits aktiv. Betroffene finden auf der Website der Verbraucherzentrale Informationen, wie sie sich beteiligen können.
Beide Verfahren laufen noch, doch betroffene Nutzer:innen erhalten die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Im Fall der Werbung auf Prime Video ist die Anmeldung bereits möglich. Bei der Preiserhöhung für Amazon Prime-Mitgliedschaften müssen Kund:innen hingegen warten, bis das Klageregister geöffnet wird, bevor sie aktiv werden können.