11 February 2026, 15:35

Said El Mala: Vom Köln-Konflikt zum Premier-League-Traum

Ein junger Mann in einem blauen T-Shirt steht auf einem Fußballfeld, mit kurzen dunklen Haaren und einem entschlossenen Gesichtsausdruck, der als Flügelspieler mit einem unscharfen Hintergrund erscheint.

Said El Mala: Vom Köln-Konflikt zum Premier-League-Traum

Said El Mala: Der 20-jährige Marokkaner sorgt beim 1. FC Köln für Schlagzeilen

Der aufstrebende Mittelfeldspieler Said El Mala bringt den 1. FC Köln in Aufruhr. Sein rasanter Aufstieg hat nicht nur Spannungen mit Trainer Lukas Kwasniok ausgelöst, sondern auch den Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion auf den Plan gerufen, der hartnäckig um seine Verpflichtung wirbt. Bisher jedoch weigert sich die Kölner Führung, ihr junges Talent abzugeben.

Sein Durchbruch gelang El Mala in der Saison 2023/24 beim belgischen Verein Union Saint-Gilloise, wo er in 35 Spielen sechs Tore erzielte und acht Vorlagen lieferte. Damit trug er maßgeblich dazu bei, dass sein Team den zweiten Platz erreichte und sich für die Champions League qualifizierte. Der Wechsel nach Köln folgte – doch in dieser Spielzeit kämpft der 20-Jährige mit Konstanzproblemen: Bisher stand er nur in neun von 21 Partien in der Startelf.

Sein wachsender Bekanntheitsgrad hat die Beziehung zu Kwasniok belastet. Der Trainer betont, er wolle den jungen Spieler schützen, doch El Mala fühlt sich eher bloßgestellt als unterstützt. Ende Januar heizte er die Gerüchte weiter an, als er einen möglichen Wechsel in die Premier League andeutete.

Brighton hat bereits ein konkretes Angebot vorgelegt – zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni. Köln lehnte ab, Sportdirektor Thomas Kessler bleibt hart. Trotz der hinter den Kulissen schwelenden Konflikte werden El Mala und Kwasniok am kommenden Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen zu sehen sein.

Die Seagulls geben sich indes unnachgiebig und planen, den Spieler – und sogar seinen Bruder – im Sommer zu verpflichten. Für den 1. FC Köln wird die Entscheidung immer schwieriger.

Fürs Erste bleibt El Mala in Köln, doch Brightons Beharrlichkeit hält die Transfergerüchte am Köcheln. Seine wenigen Einsätze von Beginn an in dieser Saison stehen im krassen Gegensatz zu seinen früheren Erfolgen in Belgien – und werfen Fragen über seine Zukunft auf. Der Verein steht nun vor der Herausforderung, seine Entwicklung mit dem verlockenden finanziellen Angebot aus der Premier League in Einklang zu bringen.