RWE und KKR bauen gigantische Offshore-Windparks vor Englands Küste auf
Anatol FrankeRWE bekommt Auftrieb bei britischer Offshore-Auktion - RWE und KKR bauen gigantische Offshore-Windparks vor Englands Küste auf
RWE hat einen bedeutenden Deal im britischen Offshore-Windsektor abgeschlossen und arbeitet dabei mit dem globalen Investmentunternehmen KKR zusammen. Die Vereinbarung umfasst zwei große Windparks vor der Küste von East Anglia und zählt zu den größten Kooperationen im Bereich erneuerbare Energien der letzten Jahre. Analysten haben RWE bereits als einen der großen Gewinner der jüngsten Ausschreibungsrunde bezeichnet.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen die Projekte Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West, die jeweils eine Leistung von 3 Gigawatt erbringen sollen. KKR wird an beiden Vorhaben einen Anteil von 50 Prozent übernehmen und damit ein Joint Venture mit RWE bilden. Die Transaktion soll im Laufe dieses Sommers abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen.
RWEs Erfolgssträhne beschränkt sich jedoch nicht auf diese beiden Projekte. Das Unternehmen sicherte sich zudem Verträge für zwei weitere Vorhaben in Dogger Bank South sowie am Standort Awel y Môr. Zusammen bringen diese Geschäfte RWEs gesicherte Gesamtkapazität im Vereinigten Königreich auf 6,9 Gigawatt. Die Inbetriebnahme der Norfolk-Vanguard-Projekte ist für die Jahre 2029 und 2030 geplant.
Die Ankündigung stärkte das Vertrauen der Investoren in RWE. Nach Bekanntwerden der erfolgreichen Gebote stieg der Aktienkurs des Unternehmens, was die Marktzuversicht in Bezug auf dessen Ausbau im Bereich erneuerbarer Energien widerspiegelt.
Das Joint Venture zwischen RWE und KKR wird die Entwicklung zweier der größten britischen Offshore-Windparks beschleunigen. Sobald sie in Betrieb sind, werden die Projekte maßgeblich zur Erfüllung der britischen Ziele im Bereich erneuerbare Energien beitragen. Der Deal festigt zudem RWEs Position als führender Akteur auf dem Offshore-Windmarkt.