18 April 2026, 08:30

RWE baut wasserstofftaugliches 850-MW-Kraftwerk für die Energiewende bis 2030

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Solarpanelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

RWE baut wasserstofftaugliches 850-MW-Kraftwerk für die Energiewende bis 2030

RWE treibt Wasserstoff-taugliche Kraftwerke voran – Analysten bestätigen langfristige Strategie

Der Energiekonzern RWE gewinnt mit seinem Vorstoß in wasserstofffähige Kraftwerke an Fahrt. Analysten unterstützen die langfristige Ausrichtung des Unternehmens, das derzeit in Voerde ein 850-Megawatt-Kraftwerk errichtet, das 2030 in Betrieb gehen soll. Investoren zeigen sich optimistisch und trieben den Aktienkurs seit Januar um über 37 Prozent in die Höhe.

Die neue Anlage in Voerde wird zu mindestens 50 Prozent mit Wasserstoff betrieben und passt damit in die deutschen Pläne für die Energiewende. Ihre Lage an einem zentralen Knotenpunkt des nationalen Wasserstoff-Pipelinenetzes stärkt RWEs Position für künftige staatliche Ausschreibungen. Das Unternehmen setzt auf flexible, wasserstofftaugliche Gaskraftwerke, um Phasen mit geringem Wind- und Solarstromertrag – die sogenannten "Dunkelflauten" – zu überbrücken und gleichzeitig die Netzstabilität zu gewährleisten.

RWEs Strategie könnte erhebliche finanzielle Förderung erschließen, da der Staat Milliarden an Subventionen für Wasserstofftechnologien bereitstellt. Großbanken bleiben zuversichtlich: JPMorgan stuft die Aktie weiterhin mit "Overweight" ein, Goldman Sachs empfiehlt den Kauf, und Bernstein Research bestätigt seine "Outperform"-Bewertung mit Verweis auf stetige Fortschritte bei den Jahreszielen.

Trotz schwächerer Windbedingungen, die die kurzfristigen Ergebnisse belasten, gilt die langfristige Ausrichtung als solide. Konzeption und Zeitplan der Anlage zielen darauf ab, eine der größten Herausforderungen der Energiewende zu meistern: die sichere Stromversorgung bei Engpässen erneuerbarer Energien.

Die Fertigstellung des Voerder Kraftwerks ist für 2030 geplant und festigt RWEs Rolle im deutschen Wasserstoffnetz. Mit starkem Investorenvertrauen und potenzieller staatlicher Förderung könnte das Projekt die Position des Konzerns im sich wandelnden Energiemarkt weiter stärken. Die Aktie hat in diesem Jahr bereits deutlich zugelegt – ein Zeichen für die wachsende Unterstützung des Transformationsplans.

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