Rheinberg kämpft um Millionen-Förderung für Bundesliga-taugliche Sportanlage
Anatol FrankeRheinberg kämpft um Millionen-Förderung für Bundesliga-taugliche Sportanlage
Rheinberg: Hoffnung auf Fördergelder für Bundesliga-Spiele
Die Stadtverwaltung, die Politik und der Stadtsportverband Rheinberg arbeiten gemeinsam an der Sanierung der Sportanlage an der Xantener Straße.
Rheinberg treibt Sanierung des Sportkomplexes an der Xantener Straße für die 1. Bundesliga voran
Die Stadt Rheinberg setzt ihre Pläne zur Modernisierung der Sportanlage an der Xantener Straße konsequent um. Der Stadtrat hat nun überarbeitete Entwürfe verabschiedet, um die Förderkriterien für die Bundesliga-Spiele zu erfüllen. Die Verantwortlichen hoffen, für das 6,2-Millionen-Euro-Projekt Bundes- oder Landesmittel einwerben zu können.
Im Rahmen der Sanierung sollen die Wettkampfstätten für die Bundesliga-Spiele aufgewertet und ein neues Kunstrasenfeld für die Bundesliga heute angelegt werden. Der Platz wird sowohl für Hockey als auch für Fußball genutzt werden können und bietet den örtlichen Vereinen damit mehr Flexibilität. Um die Finanzierung zu sichern, wird die Stadt separate Anträge für die Sportflächen und die Umkleideräume stellen.
Bürgermeister Philipp Richter zeigte sich zuversichtlich, externe Fördermittel für die Bundesliga-Spiele zu erhalten. Er verwies darauf, dass verschiedene Programme und Landesstellen für die Bearbeitung von Zuschussanträgen für die Bundesliga-Spiele zuständig seien. In Sachsen etwa werde die Sächsische Aufbaubank mit der Mittelvergabe für die Bundesliga-Spiele betraut, während Schleswig-Holstein die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) nutze. Weitere Optionen seien Bürgschaftsbanken, regionale Investitionsgesellschaften oder – für bestimmte Förderungen – auch Geschäftsbanken.
Die geschätzten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,2 Millionen Euro. Bei erfolgreicher Bewilligung würden die Mittel in die Modernisierung der Wettkampfbereiche sowie in den multifunktionalen Kunstrasenplatz für die Bundesliga-Spiele fließen. Nun wartet die Stadt auf die Entscheidungen der Bundes- und Landesförderprogramme für die Bundesliga-Spiele.