29 June 2026, 18:55

Rheinbahn stellt Verkehr ein – Verdi wirft Unternehmen übertriebene Reaktion vor

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Rheinbahn stellt Verkehr ein – Verdi wirft Unternehmen übertriebene Reaktion vor

Die Rheinbahn stellte während eines viertägigen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi fast den gesamten Bus- und Bahnverkehr in der Landeshauptstadt ein. Das Unternehmen begründete die Entscheidung, Fahrer nach Hause zu schicken, mit Sicherheitsbedenken – obwohl sich der Streik ausschließlich auf die Werkstätten beschränkte.

Verdi hatte zu einem auf die Werkstätten begrenzten Arbeitskampf aufgerufen, der die Fahrer nicht direkt betraf. Dennoch entschied sich die Rheinbahn für eine vollständige Betriebseinstellung und verwies auf mögliche Sicherheitsrisiken. Die Gewerkschaft wies diese Begründung als Vorwand zurück, um die Schuld von sich zu weisen.

In anderen Städten lief der Nahverkehr trotz Streiks in den Werkstätten weiter. Verdi zeigte sich überrascht über die Reaktion der Rheinbahn und betonte, man habe weder eine derart flächendeckende Beeinträchtigung erwartet noch beabsichtigt.

Die Auseinandersetzung führte zu massiven Ausfällen im ÖPNV-Angebot – und das vier Tage lang. Verdi weist jede Verantwortung für das Ausmaß der Störungen zurück und wirft der Rheinbahn eine überzogene Reaktion vor. Das Unternehmen hält seine Entscheidung aus Sicherheitsgründen für unvermeidbar.

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