08 April 2026, 00:34

Regenbogen-Treppe in Aachen: Symbol für Vielfalt und Widerstand gegen Hass

Eine Regenbogenflagge mit horizontalen Streifen in Grün, Blau, Lila und Weiß, die die Vielfalt der LGBTQ+-Community symbolisiert.

Regenbogen-Treppe in Aachen: Symbol für Vielfalt und Widerstand gegen Hass

Eine weiterführende Schule in Aachen hat ihren Haupteingang in ein leuchtendes Regenbogen-Kunstwerk verwandelt. Das von Schüler:innen initiierte Projekt soll LGBTQ+-Jugendliche unterstützen und für mehr Inklusion werben. Doch seit ihrer Entstehung sehen sich die bunten Stufen auch mit Kritik und Vandalismus konfrontiert.

Die Regenbogen-Treppe an der Gesamtschule Aachen-Brand wurde von der schulinternen Gruppe "All Inclusive" gestaltet. Das von Schüler:innen geleitete Team setzt sich für Vielfalt und LGBTQ+-Rechte auf dem Campus ein. Ihr Name steht für ihre Botschaft: Jeder Mensch gehört dazu – ganz gleich, wer er oder sie ist.

Die Idee entstand im Rahmen der umfassenderen Bemühungen der Gruppe, Diskriminierung entgegenzuwirken. Trotz der Auszeichnung als "Schule der Vielfalt", die die Einrichtung seit zweieinhalb Jahren trägt, berichten einige Schüler:innen weiterhin von täglichen homophoben und transfeindlichen Beleidigungen. Manche meiden die Regenbogen-Treppe mittlerweile ganz und nehmen lieber einen Umweg zum Unterricht.

Kurz nach der Fertigstellung wurden die Stufen beschädigt. Lehrkräfte und Schüler:innen restaurierten die Farben jedoch zügig in ihren ursprünglichen Zustand. Schulleiter Andreas Lux betonte erneut die Haltung der Schule: Die Sicherheit und der Respekt gegenüber allen Schüler:innen hätten oberste Priorität.

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Die "All Inclusive"-Gruppe plant bereits weitere Projekte. Ihr Ziel ist klar: Queeren Jugendlichen die Botschaft zu vermitteln, dass sie sich nicht verstecken müssen und genau so akzeptiert werden, wie sie sind.

Die Regenbogen-Treppe steht als öffentlich sichtbares Symbol für die Werte der Schule. Auch wenn einige Schüler:innen nach wie vor mit Feindseligkeit konfrontiert sind, hat das Projekt breitere Diskussionen über Inklusion angestoßen. Mit künftigen Initiativen will die Gruppe weiter dafür kämpfen, dass sich jede:r auf dem Campus willkommen fühlt.

Quelle