17 June 2026, 17:32

Rechtsextreme greifen Gegendemonstranten in Essen an – vier Verletzte und 19 Festnahmen

POL-E: Essen: Konfrontation beim Abzug der Versammlungen - 1. Nachbericht - Erste Untersuchungsergebnisse - Statement des Polizeipräsidenten Andreas Stüve

Rechtsextreme greifen Gegendemonstranten in Essen an – vier Verletzte und 19 Festnahmen

Am Freitagabend kam es an der Bushaltestelle Kiwittstraße in Essen zu einem gewalttätigen Übergriff. Ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung stiegen in einen Bus und griffen Gegendemonstranten an, wobei vier Personen leicht verletzt wurden. Die Täter flüchteten anschließend, noch bevor die Polizei eintraf.

In Essen-Kray fanden an diesem Abend mehrere Versammlungen statt. Als sich die Teilnehmer auflösten, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern der rechtsextremen Kundgebung und Gegendemonstranten. Die Angreifer schlugen und traten auf ihre Opfer ein, bevor sie mit dem Bus flohen.

Bereitschaftspolizisten griffen schnell ein, um die Gewalt zu beenden und eine weitere Eskalation zu verhindern. Bei den anschließenden Ermittlungen wurden 19 Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 45 Jahren identifiziert, darunter sieben Minderjährige. Die Behörden bestätigten ihre Beteiligung an dem Angriff.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass Rechtsextremisten in Essen keinen Platz hätten. Er versicherte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung.

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