Raubüberfall in Duisburg: Zwei 15-Jährige würgen Frau im Naturschutzgebiet
Susan auch SchlauchinRaubüberfall in Duisburg: Zwei 15-Jährige würgen Frau im Naturschutzgebiet
49-Jährige bei Raubversuch in Duisburger Naturschutzgebiet von zwei 15-Jährigen verletzt
Eine 49-jährige Frau wurde am Donnerstagnachmittag in der Nähe des Duisburger Naturschutzgebiets Sechs-Seen-Platte von zwei 15-Jährigen angegriffen und verletzt. Die Jugendlichen versuchten, ihr den Rucksack zu entreißen. Die Polizei nahm beide Tatverdächtige später im Umfeld fest.
Die Täter näherten sich der Frau von hinten und würgten sie, während sie nach ihrem Rucksack griffen. Dabei stürzte das Opfer und zog sich Verletzungen zu. Die beiden Jugendlichen flüchteten anschließend, wurden jedoch kurz darauf von in der Nähe befindlichen Beamten gestellt.
Der Fall wurde inzwischen an die Kriminalinspektion 13 zur weiteren Aufklärung übergeben. Beide Minderjährigen befinden sich weiterhin in Gewahrsam und müssen sich wegen versuchten Raubs und Körperverletzung verantworten.
Obwohl keine genauen Zahlen zu Jugendkriminalität in Duisburg öffentlich vorliegen, zeigt eine aktuelle Studie einen Anstieg gewalttätiger Straftaten durch Kinder und Jugendliche in drei Ruhrgebietsstädten – darunter auch Duisburg. Die Erkenntnisse basieren auf tausenden Befragungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden.
Die Ermittlungen sollen nun klären, ob die Tatverdächtigen mit weiteren Vorfällen in der Region in Verbindung stehen. Die Behörden beobachten die Entwicklung jugendbedingter Kriminalität weiterhin genau. Die verletzte Frau erhielt nach dem Angriff medizinische Behandlung.
Breiter Kriminalitätsmuster in Duisburg aufgedeckt
Neue Details zeigen, dass am 12. Februar 2026 in Duisburg zwei weitere Straftaten begangen wurden: Ein 55-jähriger Mann wurde in Alt-Hamborn ausgeraubt und ein Senior von einer Frau mit einem Kind in Röttgersbach Ziel einer Straftat. Diese Vorfälle deuten auf ein breiteres Straßenkriminalitätsmuster in der Stadt zur Zeit des gemeldeten Angriffs hin. Die Fälle passen zu jüngsten Studien, die einen Anstieg der Jugendkriminalität in Ruhrstädten feststellen.






