19 February 2026, 03:05

Polizei Bielefeld stoppt Schrotthändler ohne Führerschein bei Großkontrolle

Ein Polizeiwagen steht am Straßenrand vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, mit Barrieren, Schildern, Bäumen, Laternenmasten und einer bewölkten Himmelovisibilität.

Polizei Bielefeld stoppt Schrotthändler ohne Führerschein bei Großkontrolle

Polizei Bielefeld geht mit gezielten Kontrollen gegen unsicheren und illegalen Straßenverkehr vor

In einer Woche mit Schwerpunktkontrollen hat die Polizei Bielefeld hart gegen gefährliche und rechtswidrige Verkehrsverstöße durchgegriffen. Die Aktion war Teil einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne und förderte schwere Verstöße zutage – darunter einen Fahrer, der seit einem Jahrzehnt ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge wegen gravierender Sicherheitsmängel und Verstöße gegen Vorschriften aus dem Verkehr gezogen.

Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, stoppten Beamte der Autobahnpolizei Bielefeld auf der Detmolder Straße einen 51-jährigen Schrotthändler aus Detmold. Der Mann besaß seit zehn Jahren keinen gültigen Führerschein. Sein VW LT 40-Kleinlaster war in einem gefährlichen Zustand: Die Achsen waren defekt, und das Fahrzeug transportierte eine ungesicherte, defekte Industriewaage. Zudem fehlte ihm die erforderliche gewerbliche Genehmigung für die Schrottsammlung.

Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann Sozialleistungen bezog – ein möglicher Hinweis auf Sozialbetrug und Steuerhinterziehung. Das Fahrzeug wurde umgehend mit einem Fahrverbot belegt, und gegen den Fahrer sowie den Halter wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Die Kontrollen waren Teil der europaweiten ROADPOL-Aktion "Lkw und Bus". In Ostwestfalen und Bielefeld überprüften die Beamten 293 Lkw und Busse und stellten in 133 Fällen Verstöße fest. Sieben Fahrzeuge durften wegen schwerwiegender Mängel ihre Fahrt nicht fortsetzen. Häufige Verstöße waren überhöhte Geschwindigkeit, manipulierte Tachographen, ungesicherte Ladung und Verstöße gegen Sozialvorschriften.

In den vergangenen drei Jahren fanden bundesweit ähnliche Großkontrollen statt. Koordiniert von der Internationalen Verkehrspolizei-Organisation ROADPOL, beteiligten sich alle 16 Bundesländer an den Kampagnen, die sich auf Geschwindigkeitskontrollen, Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr sowie die Sicherheit im Gütertransport konzentrierten.

Die Autobahnpolizei Bielefeld wird die Straßenkontrollen in Ostwestfalen fortsetzen, um die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen zu erhöhen. Die jüngste Aktion zeigt, dass nach wie vor Probleme mit Fahrern ohne Führerschein, unsicheren Fahrzeugen und illegalen gewerblichen Aktivitäten bestehen. Weitere Kontrollmaßnahmen sind im Rahmen der übergreifenden Verkehrssicherheitsbemühungen geplant.

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