16 February 2026, 23:43

Pilotkurs für Wasserstofftechnologie in NRW bildet erste Meister:innen aus

Ein animiertes Molekülmodell eines Wasserstoffatoms mit zwei roten und schwarzen Kugeln auf einem weißen Hintergrund.

Pilotkurs für Wasserstofftechnologie in NRW bildet erste Meister:innen aus

Pilotkurs zu Wasserstofftechnologie in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen

In Nordrhein-Westfalen ist kürzlich ein Pilotlehrgang zur Wasserstofftechnologie zu Ende gegangen. Sechzehn industrielle Meisterinnen und Meister absolvierten das dreimonatige Programm, das Unternehmen dabei unterstützen soll, sich auf die wachsende Wasserstoffwirtschaft einzustellen. Der Kurs war Teil des Projekts H2!Academy, das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen geleitet wird.

Das unter dem Titel "Grundlagen der Wasserstofftechnologie für industrielle Meisterinnen und Meister" durchgeführte Programm lief bis Ende Januar 2026. Im Mittelpunkt standen die praktischen Herausforderungen, vor denen kleine und mittlere Unternehmen beim Umstieg auf wasserstoffbasierte Systeme stehen. Die Teilnehmenden beschäftigten sich unter anderem mit Anwendungen für Prozesswärme und tauschten sich in Fachgesprächen über ihre Erfahrungen aus.

Die Rückmeldungen der Beteiligten fielen durchweg positiv aus. Viele betonten die Praxisrelevanz des Kurses, insbesondere in Bereichen wie Wärmeerzeugung. Aufgrund der großen Resonanz planen die Veranstalter, die Inhalte zu überarbeiten und das Angebot künftig zu wiederholen.

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Über diesen Pilotkurs hinaus arbeitet die IHK Nord Westfalen daran, Wasserstofftechnologie fest in die reguläre Meisterausbildung zu integrieren. Die H2!Academy selbst ist Teil der größeren Initiative "H2!Raum – Mittelstand Ruhr 2030", die Unternehmen, Forscher und politische Entscheidungsträger zusammenbringen soll, um im Ruhrgebiet ein Wasserstoffnetzwerk aufzubauen.

Stand Mitte Februar 2026 sind seit dem Abschluss des Pilotkurses im Januar noch keine weiteren Durchgänge geplant.

Die Schulung stellt einen wichtigen Schritt dar, um die lokale Industrie auf die Nutzung von Wasserstoff vorzubereiten. Mit der geplanten Erweiterung des Lehrplans und Wiederholung des Kurses könnten bald weitere Meisterinnen und Meister Fachkenntnisse in diesem Bereich erwerben. Die Bemühungen der IHK fügen sich zudem in die übergeordneten regionalen Ziele ein, die Wasserstoffinfrastruktur bis 2030 auszubauen.