15 May 2026, 08:39

Pannenwoche in Politik und Finanzen: Von Tippfehlern bis zu Milliardensummen

Alte London-Karte mit dem Buchstaben 'P' in der Mitte, die detaillierte Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten in einer klassischen Schriftart zeigt.

Pannenwoche in Politik und Finanzen: Von Tippfehlern bis zu Milliardensummen

Eine Reihe von Pannen sorgte diese Woche in Politik und Finanzen für Aufsehen. Der Labour-Abgeordnete Andrew Griffith musste sich über einen peinlichen Tippfehler ärgern, während der Investmentfonds Scottish Mortgage mit einer atemberaubenden Bewertungspanne für Verwirrung sorgte. Unterdessen verbringen zwei Journalisten eine unfreiwillige Nacht auf Londons Straßen, nachdem sie im Guildhall ihre Habseligkeiten verloren hatten.

Die Probleme begannen, als ein Labour-Hinterbänkler eine Kampagne unter dem Motto „Summer of Sex“ starten wollte. Ein simpler Schreibfehler in Andrew Griffiths parlamentarischem Titel verwandelte ihn kurzerhand in den „Shadow Business Sexretary“ – ein Versprecher, der sich rasend schnell verbreitete und unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zog.

Andernorts veröffentlichte der Investmentfonds Scottish Mortgage eine Mitteilung, in der der Wert seiner Beteiligung an SpaceX mit 1,25 Billionen Dollar beziffert wurde. Finanzjournalisten stürzten sich auf die Zahl, doch die Korrektur ließ nicht lange auf sich warten: Die 1,25 Billionen bezifferten den Wert des gesamten Unternehmens, nicht nur des Anteils des Fonds. Die Richtigstellung kam jedoch zu spät, um die erste Aufregung zu stoppen.

Im Guildhall blieben die City AM-Mitarbeiter Adam Bloodworth und Anna Moloney nach einer Veranstaltung länger, um beim Aufräumen zu helfen. Doch plötzlich waren ihre Taschen verschwunden. Die Sicherheitskräfte durchsuchten die Hinterzimmer des Gebäudes – vergeblich. Ohne Möglichkeit, an ihre Sachen zu kommen, verbrachten die beiden die Nacht auf der Straße. Erst am nächsten Tag wurden ihre Taschen zurückgegeben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Als weitere Kuriosität der Woche reiste Andy Burnham, von Labour-Anhängern oft als „König des Nordens“ bezeichnet, mit dem Zug nach London – allerdings nicht etwa im billigen Großraumabteil, sondern in einem komfortablen Erste-Klasse-Platz, was angesichts seines Images als Mann des Volkes für leises Stirnen unter Kollegen sorgte.

Die Vorfälle hinterließen eine Spur kleinerer Turbulenzen: Griffiths Titel wurde berichtigt, die SpaceX-Bewertung richtiggestellt, und Bloodworth und Moloney erhielten ihr verlorenes Eigentum nach einer unangenehmen Nacht zurück. Burnhams Reiseentscheidung hingegen löste hinter vorgehaltener Hand einige Diskussionen aus.

Quelle