„Panikherz“ verlässt nach sieben Jahren die Bühne des Thalia Theaters
Anatol FrankeLetzte Vorstellung von Stuckrad-Barres 'Panikherz' im Thalia - „Panikherz“ verlässt nach sieben Jahren die Bühne des Thalia Theaters
Ein gefeiertes Bühnenstück nimmt nach sieben Jahren in Hamburg Abschied
Panikherz, die Bühnenadaption von Benjamin von Stuckrad-Barres Memoiren, geht nach sieben erfolgreichen Jahren am Thalia Theater zu Ende. Seit der Premiere 2018 hat das Stück ein großes Publikum begeistert. Die letzte Vorstellung findet dort am Montagabend statt.
Die Handlung erzählt von der realen Freundschaft zwischen dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre und dem Musiker Udo Lindenberg. Auf der Bühne treibt ein Ich-Erzähler die Handlung voran – ganz wie im Buch. Mehrere Schauspieler verkörpern zudem die Figur des „Stuckiman“, Lindenbergs Spitzname für seinen Freund.
Seit der Uraufführung hat sich Panikherz zu einem Dauerbrenner am Thalia Theater entwickelt. Bisher sahen über 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die 46 Aufführungen. Intendantin Sonja Anders nennt es einen „wahren Publikumsliebling“. Udo Lindenberg selbst gab bei der Premiere 2018 einen kurzen Gastauftritt in einer Nebenrolle, während seine Musik nur einmal in der Inszenierung zu hören war. Erst kürzlich, am 18. Oktober 2024, wirkte er bei einer Neuauflage am Deutschen Schauspielhaus Hamburg mit.
Mit der letzten Vorstellung am Thalia Theater fällt der Vorhang für Panikherz. Sieben Jahre lang zog das Stück mit seiner Mischung aus Memoiren und Musik Tausende in seinen Bann. Sein Abschied markiert das Ende eines langjährigen Erfolgs in der Hamburger Theaterszene.