18 April 2026, 14:35

NRW-Wirtschaft 2025: Nur 0,1 Prozent Wachstum trotz öffentlicher Investitionen

Diagramm im Balkenstil, das die US-Handelsdefizite nach Ländern in Milliarden US-Dollar zeigt, wobei jedes Land durch einen Kreis in anderer Farbe und begleitenden Text dargestellt wird.

Prognose: NRW-Wirtschaft wächst nur leicht - NRW-Wirtschaft 2025: Nur 0,1 Prozent Wachstum trotz öffentlicher Investitionen

Nordrhein-Westfalens Wirtschaft erwartet 2025 nur schwaches Wachstum von 0,1 Prozent

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen sind auf magere 0,1 Prozent gesunken – ein deutlicher Rückgang gegenüber den noch im Frühjahr erwarteten 0,3 Prozent. Als Hauptgründe für die gedämpfte Erholung nennen Experten die anhaltenden Handelskonflikte auf globaler Ebene sowie die nach wie vor hohen Energiekosten.

Trotz massiver öffentlicher Investitionen bleibt die wirtschaftliche Lage des Landes angespannt. Aktuelle Daten deuten nicht auf eine baldige Besserung hin, obwohl der Staat weiterhin stark in die Hand nimmt. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betont jedoch, dass diese Ausgaben langfristig Schwung in die Konjunktur bringen werden.

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Besonders belasten die Exporte in die USA die Wirtschaft: Amerikanische Zölle haben die Ausfuhren spürbar gedrückt. Unternehmensvertreter wie Jörn Wahl-Schwentker von der IHK NRW fordern daher eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik mit Fokus auf nachhaltiges Wachstum. Sie warnen, dass zunehmender Protektionismus und Handelsbarrieren die wirtschaftliche Entwicklung ausbremsen.

Auf Bundesebene rechnet das RWI-Institut für 2025 mit einem bescheidenen Wachstum der deutschen Wirtschaft von nur 0,2 Prozent. Für 2026 hellt sich die Perspektive leicht auf: Sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Deutschland insgesamt könnten dann um 1,1 Prozent wachsen.

Die korrigierten Prognosen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für die nordrhein-westfälische Wirtschaft. Durch Handelsstreitigkeiten und hohe Energiepreise bleibt die Erholung zäh. Politik und Wirtschaft setzen nun auf gezielte Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren zu stärken.

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