02 April 2026, 00:35

NRW-Minister kehren dem E-Auto den Rücken – warum Diesel wieder gefragt ist

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor an der Rückseite, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister kehren dem E-Auto den Rücken – warum Diesel wieder gefragt ist

Die Minister der nordrhein-westfälischen Landesregierung passen ihre Dienstwagen an – einige steigen dabei von Elektromodellen wieder um. Finanzminister Marcus Optendrenk hat kürzlich seinen elektrischen BMW i7 gegen einen Diesel-Audi getauscht und praktische Gründe als Begründung angeführt. Nur eine Minderheit der Kabinettsmitglieder setzt weiterhin auf rein elektrische oder hybride Fahrzeuge für Dienstfahrten.

Optendrinks Wechsel folgt auf frühere Probleme mit dem BMW i7, den er für lange Fahrten durch das Land als ungeeignet empfand. Seine Entscheidung ähnelt der von Bauministerin Ina Scharrenbach, die ebenfalls auf ein Diesel-Fahrzeug umgestiegen ist. Auch Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski fahren weiterhin mit Diesel-Pkw.

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Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, für die es derzeit keine elektrischen Alternativen gibt. Dennoch setzen sieben Minister – darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer und Oliver Krischer – weiterhin auf elektrische oder hybride Modelle. Unklar bleibt jedoch das genaue Verhältnis zwischen rein elektrischen und Hybridfahrzeugen.

In Kürze laufen mehrere Leasingverträge für die Dienstwagen aus. Einige Minister haben bereits neue Elektrofahrzeuge bestellt, während mindestens ein Ressortchef erneut ein Diesel-Modell gewählt hat.

Der Wandel bei der Fahrzeugwahl spiegelt die anhaltenden Herausforderungen wider, die Elektroautos auf Langstrecken mit sich bringen. Mit den anstehenden Leasingverlängerungen stehen in den kommenden Monaten weitere Entscheidungen über die offizielle Fahrzeugflotte an. Aus der Liste der Landesregierung geht hervor, dass derzeit nur noch sieben Minister auf elektrische oder hybride Optionen setzen.

AKTUALISIERUNG

NRW ministers' return to diesel: A look at past choices and current shifts

Historical records show a pattern of evolving preferences among NRW ministers. In 2024-2025, Finance Minister Marcus Optendrenk initially praised the BMW i7 for its suitability in Düsseldorf's political work. However, practical challenges with long-distance travel led to his recent switch to a diesel Audi. This mirrors broader government decisions, with seven ministers still opting for electric or hybrid models despite the shift.