19 February 2026, 09:22

Neuer Stadtrat in Solingen setzt auf Digitalisierung und KMU-Förderung statt Stadtplanung

Ein altes, detailliertes Stadtplan von Dlingen, Deutschland, mit verschiedenen Gebäuden, grünen Bäumen und dekorativer Schrift, das die Stadt und die umliegende Landschaft zeigt.

Neuer Stadtrat in Solingen setzt auf Digitalisierung und KMU-Förderung statt Stadtplanung

Jonas Heinen, ein 35-jähriger Unternehmer aus Solingen, hat den Platz von Helen Conrads im Stadtrat übernommen. Der Wechsel vollzog sich am 18. Februar 2026, wobei Heinen der Fraktion SG zukunft. beitrat. Mit seinem Eintritt verschiebt sich der Fokus von der Stadtplanung hin zu digitaler Innovation und wirtschaftlichem Wachstum.

Heinen löst Helen Conrads ab, eine 29-jährige Architektin, die den Stadtrat verließ, um sich dem Team Stab Innenstadt in Solingen anzuschließen. Während Conrads sich auf die Innenstadtentwicklung konzentrierte, will Heinen die Digitalisierung, künstliche Intelligenz sowie die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den Vordergrund stellen. Zudem plant er, die familienfreundliche Infrastruktur auszubauen – von der Kinderbetreuung bis zu Freizeiteinrichtungen.

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Als Geschäftsführer der HEISO 1870 GmbH bringt Heinen direkte unternehmerische Erfahrung in seine neue Rolle ein. Er strebt danach, Solingens traditionelle KMU-Kultur mit modernen Anforderungen zu verbinden und die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt zu sichern. Zu seinen Zielen gehören die Straffung der Verwaltung, der Ausbau digitaler Dienstleistungen und die Vereinfachung des Alltags für Bürger:innen und Unternehmen gleichermaßen.

Die Fraktion SG zukunft. begrüßt Heinen und erwartet, dass sein unternehmerischer Hintergrund frischen Schwung in die lokale Politik bringt. Sein Fokus auf praktische Verbesserungen – wie effiziente öffentliche Dienstleistungen und technologische Lösungen – unterscheidet ihn von der planungsorientierten Herangehensweise seiner Vorgängerin.

Heinens Ernennung markiert eine neue Richtung für den Solinger Stadtrat. Seine Pläne zur Modernisierung der Infrastruktur und zur Unterstützung von Familien könnten die Zukunft der Stadt als Arbeits- und Lebensraum prägen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich seine Initiativen in konkrete Veränderungen für Bürger:innen und Unternehmen umsetzen lassen.