Neue Radroute zwischen Bottrop und Gladbeck nimmt konkrete Formen an
Susan auch SchlauchinNeue Radroute zwischen Bottrop und Gladbeck nimmt konkrete Formen an
Neue Radroute zwischen Bottrop und Gladbeck nimmt Gestalt an – Behörden zeigen sich zufrieden mit dem Fortschritt
Ein neuer Radweg zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht – und die Verantwortlichen loben die bisherigen Fortschritte. Der erste Abschnitt der Strecke, der entlang einer stillgelegten Industriebahntrasse verläuft, soll bereits im nächsten Jahr eröffnet werden. Nach Fertigstellung wird er Teil der übergeordneten Radschnellverbindung Ruhr-Mitte (RS7) und direkt an die etablierte Radschnellroute Ruhr (RS1) anschließen.
Aktuell laufen die Bauarbeiten an einem drei Kilometer langen Teilstück vom Bottroper Stadtzentrum bis zum Fuß der Berghalde Beckstraße. Dieser Abschnitt wird fast die Hälfte der gesamten Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck ausmachen. Die Strecke erhält eine vier Meter breite asphaltierte Fahrbahn und eine durchgehende Beleuchtung, um Radfahrenden eine sichere Passage zu gewährleisten.
Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, sein technischer Beigeordneter Klaus Müller sowie Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist besichtigten kürzlich die Baustelle. Alle drei zeigten sich zufrieden mit dem Baufortschritt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 4,5 Millionen Euro, wobei 90 Prozent vom Land getragen werden.
Über Bottrop und Gladbeck hinaus wird die RS7 langfristig von Rülzheim bis Speyer und darüber hinaus führen. Bisher sind 12 Kommunen und Städte an der Finanzierung oder dem Bau beteiligt. Fertiggestellte Abschnitte umfassen bereits ein acht Kilometer langes Teilstück von Rülzheim nach Kandel (abgeschlossen 2024) sowie eine fünf Kilometer lange Verbindung zwischen Germersheim und Speyer (frühjahr 2026 fertiggestellt). Der verbleibende Abschnitt bis Gladbeck-Ellinghorst soll bis 2030 fertiggestellt werden.
Der erste Abschnitt der Bottrop-Gladbecker Radverbindung wird voraussichtlich 2027 eröffnet. Sobald die Strecke vollständig in Betrieb ist, wird sie nahtlos an die RS1 anknüpfen und so die Radinfrastruktur im gesamten Ruhrgebiet deutlich verbessern. Die schrittweise Umsetzung des Projekts geht weiter – in den nächsten vier Jahren sind weitere Ausbaustufen geplant.






