Neue Radroute durch die Schwalmtal-Region verbindet Kirchen und Naturerlebnis
Anatol FrankeNeue Radroute durch die Schwalmtal-Region verbindet Kirchen und Naturerlebnis
Neue Radroute verbindet historische Kirchen und malerische Landschaften in der Schwalmtal-Region
Eine neue Radstrecke ist eröffnet worden, die historische Kirchen und reizvolle Landschaften durch die Schwalmtal-Region miteinander verbindet. Startpunkt ist der Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, von wo aus die Route durch geschützte Gebiete und an jahrhundertealten Sehenswürdigkeiten vorbei bis nach Waldniel führt.
Die Tour beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern. Bald durchqueren Radfahrer die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet, das am Knotenpunkt 9 markiert ist. Weiter auf dem Weg erhebt sich der Mühlenturm, ein Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert, das an die industrielle Vergangenheit der Region erinnert.
In der Nähe von Knotenpunkt 10 stoßen Radler auf die St.-Martins-Kirche in Oberkrüchten, ein einschiffiges barockes Gotteshaus. Die Strecke führt weiter nach Niederkrüchten-Elmpt, wo die aus dem 15. Jahrhundert stammende St.-Laurentius-Kirche (KP 26) auf die Besucher wartet. Ein kleiner Abstecher bringt die Radfahrer nach Overhetfeld zur Kapelle St. Maria an den Heiden (KP 39), die einen seltenen flämischen Schnitzaltar beherbergt.
Teilweise unbefestigte Wege leiten die Radler in Richtung Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster und die St.-Nikolaus-Kirche liegen. Die Route passiert zudem die St.-Petrus-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt wurde. Am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath lädt die dreischiffige Backsteinbasilika der katholischen St.-Gertrudis-Kirche zu einem weiteren historischen Stopp ein.
Die Tour endet an der St.-Michaels-Kirche in Waldniel, die von Einheimischen oft als „Schwalmtaler Dom“ bezeichnet wird.
Die Radroute verbindet 11 Jahrhunderte Geschichte – von mittelalterlichen Kapellen bis zu barocken Kirchen. Unterwegs erleben Radfahrer sowohl die natürliche Schönheit der Region als auch ihr architektonisches Erbe. Offizieller Endpunkt ist die imposante St.-Michaels-Kirche in Waldniel.






