19 December 2025, 18:43

Neue NRW-Bahn-Gesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Zwei Züge auf den Schienen mit einem Zaun im Vordergrund, einige Pfosten auf dem Land, einer mit einer Signalleuchte, ein Auto auf der Straße rechts, Gebäude im Hintergrund und der Himmel darüber.

Neue NRW-Bahn-Gesellschaft soll Züge pünktlicher machen - Neue NRW-Bahn-Gesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

Neue NRW-Bahngesellschaft soll Züge pünktlicher machen

  1. Dezember 2025, 10:22 Uhr

Das Schienennetz in Nordrhein-Westfalen steht vor einem grundlegenden Wandel. Ab dem 1. Januar 2027 werden alle Regional- und S-Bahn-Verkehre unter der neuen Dachorganisation Schiene.NRW gebündelt. Verkehrsminister Oliver Krischer kündigte die Reform an und versprach Passagieren eine bessere Koordination sowie zuverlässigere Zugverbindungen.

Aktuell ist das Landesnetz auf drei verschiedene Verkehrsverbünde aufgeteilt: den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Go.Rheinland. Diese werden in Schiene.NRW zusammengeführt, um die Abläufe zu straffen und die Zersplitterung zu beenden.

Die Neuordnung soll vor allem die Planung von Bauprojekten vereinfachen. Zudem werden einheitliche Fahrpläne und technische Standards im gesamten Netz eingeführt. Laut Landesregierung werden damit langjährige Forderungen von Verkehrsverbänden umgesetzt – darunter gesicherte Finanzierung und weniger staatliche Einmischung in den operativen Betrieb. Schiene.NRW übernimmt ab 2027 die volle Verantwortung für Regional- und S-Bahn-Verkehre. Zwar stehen Details zur Führungsebene – etwa der Name des Präsidenten oder der Geschäftsführung – noch aus, doch der Stichtag für den Übergang ist verbindlich festgelegt.

Ziel der Reform ist es, Verspätungen zu reduzieren und den Service effizienter zu gestalten. Fahrgäste können ab 2027 mit einer besseren Abstimmung und weniger Verzögerungen rechnen. Die Umstrukturierung markiert die größte Veränderung im nordrhein-westfälischen Schienenverkehr seit Jahrzehnten.