09 March 2026, 12:33

Neue Doku enthüllt: Wie Trumps Macht und Familiengeschäfte im Weißen Haus verschmelzen

Ein Plakat mit Text über das Investing in America-Programm von Präsident Biden und 158 Millionen Dollar Bundesmittel für die digitale Kluft in Puerto Rico, mit einem Laptop, einem Stapel Papiere und einem Kaffeebecher auf einem Tisch davor.

Regieren und Profitieren - Neue Doku enthüllt: Wie Trumps Macht und Familiengeschäfte im Weißen Haus verschmelzen

Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht – Neue Doku über Macht und Wirtschaft im Weißen Haus

Eine neue Dokumentation, die die Verflechtungen zwischen Donald Trumps Präsidentschaft und dem Familienimperium der Trumps untersucht, wird nächste Woche im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. "Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht" beleuchtet, wie private Interessen und öffentliches Amt während seiner zweiten Amtszeit im Weißen Haus ineinandergreifen. Der Film hat am Dienstag, dem 10. März, um 20:15 Uhr auf ZDF Premiere.

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Die Dokumentation zeichnet Trumps politische und finanzielle Aktivitäten auf mehreren Kontinenten nach. Gedreht wurde in New York, Washington, Singapur, Südostasien sowie in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Die Ermittler prüften, ob die Politik seiner Regierung mit den kommerziellen Unterfangen seiner Familie übereinstimmte.

Konkrete Beweise, die Trumps wirtschaftliche Tätigkeiten seit November 2024 mit bestimmten politischen Entscheidungen oder internationalen Projekten verknüpfen, fanden sich nicht. Der Film thematisiert zwar seine Ankündigung von Zöllen auf alle Stahlimporte, konnte aber keine direkten Verbindungen zur deutschen Industrie oder anderen Regionen nachweisen.

Interviews mit Journalisten, Historikern und Analysten aus den USA und Deutschland prägen die Untersuchung. Zu Wort kommen unter anderem Anne Applebaum, Marci Shore, Jacob Silverman, Cathryn Clüver Ashbrook, Miles Taylor sowie der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Ihre Einschätzungen unterstreichen die Bedenken hinsichtlich einer geschwächten Kontrolle während Trumps zweiter Amtszeit.

Im Film verteidigt der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, den Präsidenten. Er argumentiert, Trumps Handeln sei transparent – im Gegensatz zu dem, was er als intransparente Machenschaften der Biden-Regierung bezeichnet.

Die Dokumentation bietet einen detaillierten Einblick in die Grenzen zwischen Trumps politischer Macht und den Geschäftsaktivitäten seiner Familie. Sie stellt Fragen zur Rechenschaftspflicht und präsentiert Perspektiven von Experten und politischen Akteuren. Die vollständige Untersuchung ist am 10. März auf ZDF zu sehen.

Quelle