Neue Betrugswelle: Kriminelle locken mit falschen Krypto-Investitionen und verschwinden mit dem Geld
Karlheinz MiesNeue Betrugswelle: Kriminelle locken mit falschen Krypto-Investitionen und verschwinden mit dem Geld
Ermittler der Kriminalinspektion 23 warnen vor einer zunehmenden Betrugsmasche, die als „Cybertrading-Betrug“ oder „Anlagebetrug“ bekannt ist. Dabei geben sich Kriminelle als Anlageberater aus, um ihre Opfer zu täuschen. Oft beginnt der Betrug mit unerbetenen Kontaktaufnahmen über soziale Medien oder Online-Werbung.
Die Betrüger überreden ihre Opfer in der Regel, zunächst einen Betrag zwischen 250 und 500 Euro in Kryptowährungen oder andere vermeintlich lukrative Anlagen auf einer professionell wirkenden Handelsplattform zu investieren. Hohe Renditen werden versprochen – ausgezahlt werden sie jedoch nie. Stattdessen setzen die Täter die Opfer unter Druck, weiteres Geld zu überweisen, etwa für erfundene Steuern oder Gebühren, bevor sie mit der Beute verschwinden.
Erst kürzlich wurde ein Mann aus Bonn Opfer dieses Betrugs. Nach einer Investition in Kryptowährungen auf einer angeblichen Handelsplattform erstattete er Anzeige, als die Website plötzlich nicht mehr erreichbar war und sein Geld verschwunden war.
Die Behörden raten zur Vorsicht. Wichtige Schutzmaßnahmen sind: – Misstrauen bei unaufgeforderten Nachrichten, – gründliche Recherche vor der Nutzung von Handelsplattformen, – kein Fernzugriff auf den eigenen Computer gewähren, – niemals sensible Daten preisgeben oder Geld an unbekannte Konten überweisen.
Auf der Website des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) finden sich weitere Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsfallen schützen kann. Wer den Verdacht hat, Ziel einer solchen Masche geworden zu sein, sollte umgehend bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten. Eine schnelle Meldung hilft den Behörden, die Betrüger zu ermitteln und weitere Straftaten zu verhindern.






