02 April 2026, 18:32

Nauroder Kerb-Fest feiert Tradition und Heimatgefühl auf dem Fichteplatz

Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt, mit Menschen, die Biergläser halten und einem Fass im Hintergrund, mit deutscher Schrift am unteren Rand.

Nauroder Kerb-Fest feiert Tradition und Heimatgefühl auf dem Fichteplatz

Das Nauroder Kerb-Fest kehrt auf den Fichteplatz in Bierstadt zurück – ein Fest der Tradition und des lokalen Stolzes

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Das Nauroder Kerb-Fest fand wieder auf dem Fichteplatz in Bierstadt statt und feierte damit Tradition und Heimatverbundenheit. Dr. Gerhard Obermayr, Stadtratpräses und gebürtiger Bierstädter, eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass es dabei um weit mehr gehe als nur um das traditionelle Fassanstich. Vielmehr sei das Fest ein Bekenntnis dazu, den einzigartigen Charakter Bierstadts in Zeiten des Wandels zu bewahren.

Das offiziell als Kerb von Naurod bekannte Fest wird seit 1952 in seiner heutigen Form begangen. In diesem Jahr standen die ikonische Bembel-Fee und die Blumenkönigin von Naurod, verkörpert von Jasmin I. und Viktoria I., im Mittelpunkt. Sie teilten sich die Bühne mit Dr. Obermayr, Dr. Patricia Becher (Leiterin des Stadtamts), dem Ortsvorsteher Rainer Volland sowie den Bierstadt-Mädels, einer Gruppe, die für ihre traditionelle, elegante Tracht bekannt ist.

Dr. Obermayr begrüßte Gäste aus den Nachbarstadtteilen Auringen, Kloppenheim und Dotzheim als "Freunde Bierstadts". In warmen Worten erinnerte er an seine eigene Kindheit in dem Viertel und beschrieb die enge Gemeinschaft, die ihn geprägt habe. Der Fichteplatz selbst, so Obermayr, stehe für den Geist Bierstadts: laut, herzlich, eigenwillig und echt.

Entschieden lehnte er die Vorstellung ab, der Platz könne in städtebaulichen Verhandlungen als Verhandlungsmasse dienen. Vielmehr stehe der Ort für etwas Tieferes. Zwar zog er Vergleiche zur Insel Fehmarn, doch betonte er, dass seine Heimat immer an erster Stelle stehe. Das Fest, so Obermayr, sei eine Erinnerung daran, dass die Bewohner an ihrer Identität festhalten wollen – ganz gleich, welche Veränderungen bevorstehen.

Das Kerb-Fest brachte erneut Einwohner und Besucher zusammen, um die Traditionen Bierstadts zu ehren. Mit Reden, Darbietungen und einem starken Gemeinschaftsgefühl unterstrich die Veranstaltung den Willen des Stadtteils, die eigene Lebensart zu verteidigen. Der Fichteplatz bleibt vorerst ein lebendiges Symbol für das, was Bierstadt so besonders macht.

Quelle