NATO-Übung "Quadriga" simuliert russischen Angriff auf Ostflanke mit Tausenden Soldaten
NATO-Übung "Quadriga" simuliert russischen Angriff auf Ostflanke mit Tausenden Soldaten
Das neue Jahr hat eisige Temperaturen und eine anhaltende geopolitische Pattsituation mit sich gebracht. Während der Krieg in der Ukraine weitergeht, bereiten sich NATO-Truppen auf eines ihrer größten Manöver seit Jahrzehnten vor. Die Übung "Quadriga", die von Februar bis März stattfindet, wird Tausende Soldaten und schwere Ausrüstung in Deutschland, Litauen und der Ostsee im Einsatz sehen.
Militärführer und Sicherheitsexperten warnen, dass eine schnelle Lösung des Konflikts unwahrscheinlich bleibt. Stattdessen laufen Vorbereitungen für eine längere Phase der Spannungen – dabei spielt der Standort Munster in Deutschland eine zentrale Rolle für Logistik und Sicherheitsoperationen.
Bei der Übung "Quadriga" handelt es sich um eine großangelegte Truppenverlegung, die eine Reaktion auf einen russischen Angriff auf die östliche Flanke der NATO simuliert. Das Szenario löst Artikel 5 aus, die Beistandsklausel des Bündnisses. Truppen, Panzer und Artillerie sind bereits unterwegs und bewegen sich auf Straßen, Schienen und zur See.
In Bergen in Niedersachsen trainieren Soldaten aus Spanien, Italien, Griechenland, Tschechien und der Türkei mit Kampfpanzern, gepanzerten Mannschaftstransportern und Raketenartillerie. Unterdessen proben in Putlos in Schleswig-Holstein 2.600 Soldaten aus sechs Nationen eine amphibische Landung. Fünfzehn Schiffe, darunter die türkische TCG Anadolu und das spanische Schiff Castilla, unterstützen den Einsatz.
Ostniedersachsen und der Landkreis Heidekreis dienen als wichtiger logistischer Knotenpunkt. Konvois rollen über Autobahnen und Landstraßen, während Häfen und Schienenverbindungen schwere Waffen und Ausrüstung transportieren. Munster, der größte Armeestützpunkt der Bundeswehr, koordiniert die Unterstützung und sichert sich gegen mögliche Sabotage ab.
Oberst Jörg Tölke, ein leitender Bedrohungsanalyst in Munster, hat erklärt, dass Frieden in der Ukraine nicht in Sicht sei. Seine Einschätzung spiegelt die Meinung vieler Militärführer wider: Der Konflikt ist noch lange nicht vorbei, und die NATO muss auf eine Eskalation vorbereitet bleiben.
Die Manöver sollen die Fähigkeit der NATO testen, schnell auf eine große Krise zu reagieren. Truppen aus mehreren Nationen operieren unter fast kampfähnlichen Bedingungen, doch die Bundeswehr betont, dass es sich um eine Übung handelt. Da kein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine zu erwarten ist, rüstet sich das Bündnis für eine längere Phase erhöhter Alarmbereitschaft.
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