Münster setzt auf Straßensperren und mehr Polizei für sichere Weihnachtsmärkte
Krzysztof LöfflerMünster setzt auf Straßensperren und mehr Polizei für sichere Weihnachtsmärkte
Münster bereitet sich mit neuen Sicherheitsvorschriften und Straßensperrungen auf die Weihnachtsmärkte vor
Ab dem 24. November werden in der Münsteraner Altstadt während der Marktzeiten mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt. In diesem Jahr sind erstmals auch Teile des Kiepenkerl-Viertels von den Einschränkungen betroffen.
Die Sperrungen gelten täglich von 11 Uhr morgens bis zur Schließung der Märkte. Betroffen sind unter anderem wichtige Verkehrswege wie die Salzstraße, die Ludgeristraße, der Harsewinkelplatz sowie die Strecke vom Drubbel über den Roggenmarkt und die Bogenstraße bis zum Spiekerhof. An den Absperrungen werden private Sicherheitskräfte postiert, um Besucher zu leiten und für Ordnung zu sorgen.
Die Münsteraner Polizei wird eng mit der Polizei Enschede zusammenarbeiten und in gemischten Teams vor Ort sein, um mit Marktbesuchern in Kontakt zu treten und Unterstützung anzubieten. Uniformierte und zivil gekleidete Beamte werden das Gelände streifen, um Taschendiebe abzuschrecken und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) wird in diesem Jahr mit verstärkter Präsenz auf den Märkten vertreten sein.
Strenge Regeln gelten unter anderem für das Mitführen von Messern. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) mussten die Münsteraner Weihnachtsmärkte trotz vergleichbarer Verkehrsbeschränkungen nicht vorübergehend geschlossen werden.
Ziel der Maßnahmen ist es, während der Festtage ein sicheres Umfeld für die Besucher zu schaffen. Die Straßensperrungen, verstärkten Patrouillen und Sicherheitskräfte bleiben während der gesamten Marktzeit bestehen. Die Behörden bestätigten, dass es in den letzten Jahren unter ähnlichen Bedingungen zu keinen Marktschließungen gekommen ist.






